#schreiberei
schreiben und treiben, es ist noch nicht klar -> https://engl.jetzt/2026/02/12/branding-67/ #schreiberei
branding/67
das manuskript ist so gut wie fertig, eine allererste fassung, ich sagte es bereits. also nur die letzten beiden kapitel werden noch gelesen und gewertet, so wie alles anderen zuvor. doch das ist nichts, zumindest erwarte ich nichts gravierendes. was mich ein wenig umtreibt, nach fast drei wochen schreibruhe inzwischen, ist ein anderes. die tatsache, dass ich hier kaum in der lage war, das schreibgeschehen auch nur halbwegs zu begleiten. das war beim letzten schreibprojekt von grund auf anders, soweit ich mich erinnere. ich glaube, ich habe damals hier viel darüber geschrieben, was jeweils vor mir lag. die szenen, die personen und vorhandene schwierigkeiten. ebenso habe ich wohl die seitenzahlen hervorgehoben, sowohl die vor mir liegenden als auch die geplanten. ein schreiben, das auf planung und handwerk beruhte. vermutlich. ich weiß es nicht mehr genau, ich müsste es selbst nachlesen. dafür fehlt mir gerade die muße. aber wie auch immer, diesmal ist es anders. soviel steht fest. anders als damals hat mich der text diesmal vor sich hergetreiben. nicht ich war dahinter, habe ihn vorangegebracht, mit meinem willen, meiner kraft, meiner arbeit. das war neu, und das ist es wohl, warum ich hier diesmal nicht so viel dazu zu berichten hatte. ich hatte eben nicht viel zu sagen. ich hatte zu arbeiten, das ist alles. und das habe offensichtlich ich getan. es ist also geschehen, mit mir oder durch mich. auf jeden fall war ich immer hintenan, jedoch niemals abgehängt, das nicht. niemals verlassen. vermutlich muss ich selber erst noch sehen lernen, was da entstanden ist. obwohl mir die grundzüge natürlich vertraut sind, das wäre ja noch schöner. aber die feinheiten. das, worauf es letztendlich ankommt. zwischen den zeilen, zwischen den abschnitten sogar, zwischen den kapiteln diesmal. darüber hinaus. zwischen zeiten und welten. wie bin ich da nur hineingeraten? das ist noch nicht klar. editplink
engl.jetzt
February 12, 2026 at 9:41 PM
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branding/67 – raum für notizen
engl.jetzt
February 12, 2026 at 9:41 PM
Ich packe inzwischen vieles in eine Tauschbox in der Nähe. Oft auch, weil mit der Aufwand für Kleinanzeigen zu groß ist. Auch beim Verschenken hat man die ganze Schreiberei und Terminsuche🙈
February 12, 2026 at 2:48 PM
schreibmuskelkater
ziemlich genau zwei wochen ist es her, da bin ich hinten durch, durch das letzte kapitel, um es alsdann unmittelbar zum choaching zu schicken. mir selbst habe ich im selben moment den auftrag erteilt, den text einstweilen nicht mehr anzurühren. den gesamten text, alle 300+ seiten. um das ende zu wahren, die wahrheit darin. einstweilen mache ich mir nur notizen über das, was mir noch ein- oder auffällt. die datei bleibt geschlossen, und das ist gut so. (bis zum 26., noch in diesem monat. dann gibt es das feedback, und anschließend werde ich die vorerst letzten änderungen einarbeiten.) was folgte, war eine tiefe erschöpfung vorwiegend körperlicher natur, mit der ich so nicht gerechnet hatte. dazu kam die zunehmende kälte, das eisige in berlin. (+ICE in USA, ein anhaltendes desaster!) mein hirn verweigert sporadisch die möglichkeit von konzentration, gelegentlich zwingt mein körper mich dazu, auf dem sofa zu liegen und gar nichts zu tun. kein lesen, überhaupt gar nicht zunächst. aber auch kein fernsehen, nicht einmal das. alles wollte einfach nur durch mich hindurch, nahtlos und ohne spuren zu hinterlassen. das bessert sich langsam, immerhin, aber doch noch längst nicht so richtig. von wegen lesen. das größte übel am schreiben ist mir immer wieder, dass ich letztendlich nichts mehr lesen kann, das nicht unmittelbar mit meinem thema und text verwoben ist. der diesbezügliche apparat steht dicht neben dem schreibtisch und umfasst diesmal über einen meter. da muss ich demnächst ausmisten, da ist auch einiges an schrott untergekommen. vielleicht anfang märz, wenn ich den text tatsächlich fürs erste verlassen darf. das lesen nun wieder begonnen habe ich mit katja petrowskajas „als wäre es vorbei“. vielleicht ein bisschen viel und zu schwer für den anfang, denn es sieht nur aus, wie ein leichtes buch. viele bilder, kurze texte, immer nur zwei oder drei seiten. texte aus dem krieg, so steht es unter dem titel. und so ist es. wenn ich nicht schreibe, habe ich festgestellt, dann träumt mein körper davon. vom schreiben, als wäre es ein sport. wie tennisspieler oder skifahrerinnen vielleicht, die sich auf das durch training geschaffende muskelgedächtnis verlassen, müssen. die ebenfalls, so stelle ich mir das vor, nicht mehr wirklich wissen, was sie wann genau tun, müssen. die es dennoch tun, und es gelingt. irgendwie. so lebe ich im text, schiebe abschnitte umher, sortiere und ergänze. zielgenau, ohne zu wissen. sobald ich die augen schließe, bin ich dort zu hause. und es ist nicht nur die arbeit der hände mit tastatur und maus, es sind nicht die pixel auf dem bildschirm, die ich bewege. das ist das, was man sieht. diese bewegungen sind das, was ich spüre, auch im traum. dicht dahinter ist alles andere, das lebt. editplink
engl.jetzt
February 8, 2026 at 4:13 PM
schreibmuskelkater – raum für notizen
engl.jetzt
February 8, 2026 at 4:13 PM
3/5 Nahezu jedes Buch beginnt so. Wer sich mit der Schreiberei beschäftigt, der lernt als eine der ersten Lektionen: In den ersten Sätzen sollte gleich einen Konflikt haben. Etwas, wo der Lesende in die Geschichte gezogen wird und den Ausgang erfahren möchte.
February 2, 2026 at 10:37 PM
Mit welchem Kniff Amigo den Fans von Wizard die Schreiberei erspart.
spielwiese.at/spielenachri...
Die neuen Spiele 2026 bei Amigo (Upd.)
Neue Spiele von Amigo im Jahr 2026.
spielwiese.at
January 29, 2026 at 11:42 AM
So kann ich mich in relativ fremde Themen in 1-2 Wochen oder schneller einarbeiten und am Ende hab ich mehrere Tausend Seiten auf 100 Seiten wichtigste Infos runter gebrochen. Aber ich hab auch in 35 Jahren Schreiberei soviel Texte zu verschiedensten Themen verbrochen, die ich archiviert habe...
January 28, 2026 at 2:08 PM
Wenn man Buchrezensionen im Kulturbereich schreibt, reicht es, ein (vgl Luhmann) einzubauen, um intelligent zu wirken. Für Sie getestet, nachdem ich wieder mal meine Rezension auf kulturmanagement network gelesen hbe und von meiner eigenen Schreiberei überrascht bin.
January 28, 2026 at 2:01 PM
🥰 Das freut mich! Ich versuche echt, dieses Jahr mal wieder etwas disziplinierter zu werden mit den Veröffentlichungen. Aber die Schreiberei ist halt viel langweiliger, als gleich das nächste Projekt anzuschlagen ...
January 25, 2026 at 1:03 PM
Ich möchte den ⛷️ wirklich so gerne kennenlernen und freue mich sehr auf unser Date.
Aber diese ganze Schreiberei ist mir zu viel geworden (obwohl ich sonst gerne viel Kontakt habe) und ich grenze mich ab. Für mich und vielleicht auch seine Ehe.

Jetzt bitte alle mal stolz sein. 😌
January 18, 2026 at 8:22 PM
Da ist nichts

14. Januar 2026 Ich habe den Eindruck, ich sollte dieses Textkonglomerat endlich zu einem Abschluss bringen. Die Schreiberei scheint nichts zu klären. Sie klammert sich an mein Bewusstsein und verleiht Identität. Zwar ist damit ein gewisser Rückhalt im sonst leeren Gedankengut…
Da ist nichts
14. Januar 2026 Ich habe den Eindruck, ich sollte dieses Textkonglomerat endlich zu einem Abschluss bringen. Die Schreiberei scheint nichts zu klären. Sie klammert sich an mein Bewusstsein und verleiht Identität. Zwar ist damit ein gewisser Rückhalt im sonst leeren Gedankengut festzustellen, aber wirkliche Einsicht findet nicht statt. Schreibübungen. Manche Sätze habe ich mehrfach geschrieben, als hätte sich durch Wiederholung etwas verändern lassen.
zerberit.wordpress.com
January 14, 2026 at 1:13 PM
hab ich tatsächlich auch schon gemacht :D schön worldbuilding mit obsidian.md
liegt allerdings grad auf eis, weil es mit der tatsächlichen schreiberei konkurriert. werd ich wieder machen, sobald die erstfassung feddich ich is
writing collab oder wat? :D
Obsidian - Sharpen your thinking
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obsidian.md
January 13, 2026 at 9:24 PM
Ist (leider) nicht abwegig. Aber dann schreib das doch🤓. Dann sparen sich Klugscheißer wie ich die Schreiberei….
January 4, 2026 at 8:44 PM
Ich mag sehr die „Brasserie Collette“, das „Chez Fritz“ und die „Schreiberei“. Italienisch waren wir zufällig in einer wirklich sehr guten Pizzeria „ca‘d‘oro“. Und ich träume mal vom „tantris“ (war ich noch ned aber würde ich aufgrund des Interieurs schon mal reinwollen)
December 31, 2025 at 7:42 PM
noch irgendwas anderes), gehe ich mal davon aus, es handelt sich bei Bowers um ein Pseudonym handelt oder das Buch ist so hart gefloppt ist, dass er die Schreiberei an den Nagel gehangen hat. Schade. Zumal man Elemente des Buches eben in Expanse und auch Star Wars Episode VII wiederfindet.
December 29, 2025 at 9:28 PM
Epsteins Schreiberei ist nicht einfach "nicht exakt gewusst" sondern komplett chaotisch.
December 26, 2025 at 5:33 AM
schreiberschöpfung, kurz vor schluss -> https://engl.jetzt/2025/12/25/branding-66/ #schreiberei
branding/66
so ziemlich alles in den letzten monaten hat mein schreiben mehr oder weniger stark ausgebremst. erst die unvorhergesehene zusatzarbeit bzgl. der steuererklärung, dann die durchaus geplante, aber zeitaufwenidige zahnrestaurierung und gleich im anschluss eine ungeplante, eher kleine op, zuletzt noch eine zunächst unscheinbare erkältung, die mich dennoch fast eine ganze woche weggestellt hat. zumindest, was konzentriertes arbeiten angeht. deshalb hänge ich nun also weit hinter dem zeitplan zurück, der so lange schon darauf ausgerichtet war, zum ende des jahres durchzusein mit dem text. hinten raus, zu einer zumindest allerersten (halbwegs) lesbaren fassung. davon kann keine rede mehr sein. ich könnte natürlich auch einfach behaupten, dass der text schlicht und einfach unendlich anstrengend ist. und dass eine derart strikte, wenn auch selbstgesetzte deadline von anfang an unrealistisch war. na gut, vielleicht nicht von anfang an, aber zumindest ende oktober hätte ich es begreifen und in klare worte fassen können. das alles verlangt viel von mir, und der steuerkram, die zahngeschichte und die op, das alles hat viel auch mit der textarbeit zu tun. doch das geht tief ins persönliche, das vermag ich noch gar nicht zu überblicken. gefangen in einer solchen erschöpfung lässt sich nicht mit zusätzlichem druck arbeiten. also schreiben, andere erledigungen sind zwar nervig, aber nicht wirklich schlimm. selbst der übersetzungbatzen nicht, der ausgerechnet jetzt wieder bei mir aufgeschlagen ist. das geht. mit dem manuskipt aber hänge ich hinten an. das wollte ich tatsächlich gerade an dieser stelle verkünden. doch das stimmt gar nicht. ich bin hinten raus aus dem text, der größte dezemberbrocken ist also geschafft. jetzt muss ich noch die seit anfang oktober hingezauberten gut einhundert seiten alle noch einmal durchgehen. nicht mehr als das. natürlich kann sich das festhaken, aber eigentlich habe ich lediglich vor, aufbau und konstruktion zu prüfen, ggf. etwas zu verschieben und zu kürzen. neues soll nicht und muss nicht dazukommen. hoffentlich. auch das wird dauern, über den dezember hinaus. auch über die jahrliche urlaubszeit zwischen den jahren vermutlich. aber was solls. ich bleibe dran, auch weil es wirklich leichter ist, wenn die welt und das geld sich nicht jeden tag aufs neue einmischt. editplink
engl.jetzt
December 25, 2025 at 9:53 PM
schreiberschöpfung, kurz vor schluss -> engl.jetzt/2025/12/25/b... #schreiberei
branding/66 – raum für notizen
engl.jetzt
December 25, 2025 at 9:53 PM
Man könnte langsam überlegen, eine Sammlung der Reaktionen auf deine Schreiberei als Buch herauszugeben 🫠
December 21, 2025 at 3:20 PM
Sicher nicht! Die Schreiberei ist schließlich nicht dein Job.
December 19, 2025 at 8:59 PM
Da sehe ich in der Qualität der Schreiberei schon große Unterschiede. Ich zähl ihn zu den Qualitätsvollen.
December 17, 2025 at 6:14 PM
Was Küche und Keller halt grade so hergegeben haben:

Fettucine mit Sahne-Paprika-Tomatensauce.

Ich entdecke die Lust am Kochen wieder.
Zu Diplomzeiten habe ich für die (damals noch nicht) bEvA und mich immer Mittags gekocht, um den Kopf von der Schreiberei frei zu bekommen.
December 16, 2025 at 12:33 PM
Neuster Joyclub-Knüller:
"Hi, wollte ich mich mal erkundigen, ob du dich evtl. triffst, wenn man dir ein kleines TG zahlt? Das soll jetzt nicht herabwürdigend sein, nur mir ist diese ewige Hin und Her Schreiberei zu zeitaufwendig. Deshalb dieser weg. Wäre in Barmbek besuchbar.
.....
1/2
December 13, 2025 at 9:48 PM