#ahnenforschung
DES-Projekt Hochschulschriften: XXX. Jahrgang in der Erfassung mit noch mehr KI-Unterstützung https://www.compgen.de/2026/01/des-projekt-hochschulschriften-xxx-jahrgang-in-der-erfassung-mit-noch-mehr-ki-unterstuetzung/

#ahnenforschung
DES-Projekt Hochschulschriften: XXX. Jahrgang in der Erfassung mit noch mehr KI-Unterstützung
**Über das seit Dezember 2021 laufendeDES-Projekt „Hochschulschriften“ des Vereins für Computergenealogie in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb in München berichtet der CompGen-Blog regelmäßig. Mit dem neuen Jahrgang für 1914 wurde die Vorbereitung der Einträge mit Hilfe von Großen Sprachmodellen weiter verbessert.** Seit der letzten Meldung wurden die Jahrgänge 1912 und 1913 abgeschlossen. Die Datenbank umfasst nun knapp 84.000 vollständig korrigierte Einträge. Jüngst wurde der XXX. Jahrgang für das Jahr 1914 zur Korrektur in die Datenbank eingespeist. Er ist mit 4.833 Einträgen minimal größer als der vorherige Jahrgang. Seite 502 des aktuellen XXX. Jahrgangs mit dem Eintrag von Walther Bothe, Physik-Nobelpreisträger von 1954. Der neue Jahrgang ist schon deshalb besonders, weil er die erste Generation von Doktoranden umfasst, die während des Ersten Weltkriegs promoviert wurden; seine Bearbeitung ist aber auch deshalb bemerkenswert, weil bei der Vorbereitung in noch stärkerem Maße als bisher auf Künstliche Intelligenz (KI) gesetzt wird. #### Die KI unterstützt noch mehr Bisher sah die Vorbereitung der Einträge so aus: Nach dem Scannen übernimmt Transkribus die Aufgabe, mit seinem KI-Modell die Texte automatisch zu erkennen. Die resultierenden Textblöcke werden anschließend von einem eigens entwickelten Computer-Programm in einzelne Felder zerlegt: Wo endet der Name, wo beginnt der Titel, was gehört zum biographischen Block? Das geschieht mit einfachen Regeln, beispielsweise basierend auf Satzzeichen. Diese Regeln sind einfach und helfen im Großen und Ganzen, aber bei Spezialfällen versagen sie. Zudem waren sie wartungsintensiv, da Änderungen im Format fortlaufend Anpassungen notwendig machten. Ein weiterer Nachteil: Wenn Transkribus ein Zeichen nicht erkannt hatte, konnte unser Programm diesen Fehler nicht ausbügeln. Genau diesen zweiten Verarbeitungsschritt übernimmt nun eine KI. Zum Einsatz kommt das offene Große Sprachmodell („Large Language Model”, LLM) GPT OSS120B. Wie GPT-4, welches z.B. in ChatGPT verwendet wird, gehört es zur US-amerikanischen Softwareschmiede OpenAI. Auch andere Modelle wurden getestet. Die besten Ergebnisse lieferte jedoch GPT OSS 120B. Die Anweisungen für das Modell (der sogenannte „Prompt”) umfassen über 1.500 Wörter. Nach allgemeiner Aufgabenstellung folgt dann für jedes der 28 Felder eine detaillierte Erklärung, was hier zu erwarten ist. Anschließend folgt eine Liste der Dinge, die das Modell machen darf. Ziel ist immer noch, sehr konservativ zu arbeiten und nicht zu halluzinieren. #### Weniger Arbeit und mehr Zufriedenheit Die Unterstützung durch das Große Sprachmodell wird gut angenommen. Zwar mussten die Ergebnisse kurz nachjustiert werden, was mithilfe der Online-Schnittstelle von DES schnell gelang. Doch die freiwilligen Erfasser sind zufrieden. Einer von ihnen schrieb „… die Korrektur [geht] mindestens doppelt so schnell wie vorher.” Wer auch bei diesem innovativen Projekt mitmachen möchte, kann sich hier im GenWiki informieren.
www.compgen.de
January 20, 2026 at 11:49 AM
#Genealogie, #Ahnenforschung
2000 bis 2016 hat Dr. Hartmut Streng an der Webseite g-streng.de gearbeitet.
Dort finden Sie Informationen über die Geschlechter Streng in Deutschland und den USA.
g-streng — Ahnenforschung -
Die Stammbäume auf diesen Seiten sind das Ergebnis der jahrzehntelangen Ahnenforschung von Friedrich Streng und Wilhelm Streng.
g-streng.de
January 18, 2026 at 5:29 PM
„Detmolder Kirchenbuchkartei“ des ehemaligen Fürstentum Lippe ist online
Das Landesarchiv NRW, Abteilung Ostwestfalen-Lippe ist Vorreiter bei der Digitalisierung von Archivbeständen und Personenstandsquellen, wie ein Blick in die früheren Beiträge im Blog des Vereins für Computergenealogie (CompGen) zeigt. Jetzt hat das Archiv die Digitalisate der „Detmolder Kirchenbuchkartei“ des ehemaligen Fürstentum Lippe mit seinen 522 Karteikästen und ca. 770.000 Karten für die Öffentlichkeit online gestellt. #### Das ehemalige Fürstentum Lippe und die „Detmolder Kirchenbuchkartei“ _Fürstentum Lippe 1882_ Quelle: Genwiki Das 1789 von der Grafschaft zum Fürstentum Lippe erhobene Gebiet und – der Kleinstaaten im Deutschen Reich – wurde 1919 ein Freistaat innerhalb der preußischen Provinz Westfalen. Es entspricht heute im Wesentlichen dem Kreis Lippe im Osten des Bundeslandes NRW. In der früheren Residenzstadt Detmold hat auch das Landesarchiv NRW, Abteilung Ostwestfalen-Lippe (früher: „Lippisches Staatsarchiv”) seinen Sitz. Etwa seit 1934 wurden die Daten aus den Kirchenbüchern aller Gemeinden auf Karteikarten von Freiwilligen erfasst, um die Pflicht zum Nachweis der Abstammung in den „Ariernachweisen” zu bewältigen. Judentaufen und Mischehen wurden gesondert erfasst und an NS-Stellen weitergemeldet. Bis heute ist die Kartei eine viel genutzte Quelle für die Familienforschung im Lesesaal des Archivs. Die Erfassung wurde in den 1960er Jahre fortgesetzt. #### Was ist der Inhalt der Kartei? Die Karteikarten (und die Digitalisate) sind nach den 36 Gemeinden und darunter nach Geburten, Heiraten, Konfirmationen und Sterbefällen geordnet. Eine Liste der Orte findet sich hier. Die Kartei ist nicht vollständig, manche Gemeinden fehlen ganz oder sind lückenhaft. Trotz möglichst genauer Erfassung sind fehlerhafte Einträge nicht ausgeschlossen. Es gibt nur wenige Daten aus dem 17 Jahrhundert, die Erfassung endet meist Mitte oder Ende des 19. Jahrhunderts. Von jeder Karteikarte wurden die Vorderseite und Rückseite gescannt. Die Scanvorrichtung hat oft über die Karteikarte hinaus überflüssige schwarze Flächen mitgespeichert und die (meist leeren) Rückseiten auf dem Kopf gestellt. Leider fehlt im DFG-Viewer die Möglichkeit zum Drehen des Bildes. Vorteilhaft ist die Download-Möglichkeit der jeweiligen Buchstabengruppe. #### Online-Ortsfamilienbücher ergänzen bzw. neu erstellen Wer Freude daran hat, für „seinen” Ort das bereits vorhanden Online-Ortsfamilienbuch zu ergänzen oder fehlende neu zu erstellen, kann mithelfen, für das Gebiet des Lipper Landes flächendeckend alle Personen und Familienverknüpfungen zu erfassen. Wer einen Zugang zum Kirchenbuchportal Archion hat, kann weitere Kirchenbücher aus dem Archiv der Lippischen Landeskirche auswerten.
www.compgen.de
January 18, 2026 at 9:24 AM
Bis das @LandesarchivBW die sonntagmorgendliche Wartung abgeschlossen hat und ich wieder auf die Digitalisate zugreifen kann, werde ich dann wohl doch mal frühstücken gehen. Danke, dass ihr die Standesbücher online veröffentlicht habt!

#ahnenforschung #january2026connectathon
January 18, 2026 at 7:26 AM
25 Jahre Ahnenforscherstammtisch Unna – Herzlichen Glückwunsch! https://www.compgen.de/2026/01/25-jahre-ahnenforscherstammtisch-unna/

#ahnenforschung
25 Jahre Ahnenforscherstammtisch Unna – Herzlichen Glückwunsch!
Auf den Tag genau 25 Jahre nach dem ersten AhnenforscherStammtisch Unna feierten am 11. Januar 2026 zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer online in einer Zoom-Sitzung das erfolgreiche Bestehen dieses unabhängigen und beliebten Treffpunkts für die Familien- und Ahnenforschung. Dabei kamen von allen Seiten Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse und Fortschritte durch den Austausch zur Sprache. Zudem berichtete _Georg Palmüller_ in einem ausführlichen Blog-Beitrag und einem Zeitungsartikel über die Geschichte und Entwicklung dieses für alle Interessierten offenen Genealogie-Online-Stammtischs. #### Mit einem Genealogiekurs an der VHS fing alles an _Nancy Myers und Georg Palmüller_ Als Nachfolger des Ortsheimatspfleger von Unna Massen, _Dr. Peter Kracht_ (1956–2022) übernahmen _Nancy Myers_ und _Georg Palmüller_ im Jahr 2000 den Volkshochschulkurs mit dem neuen Titel „Ahnenforschung im Internet“. Im Anschluss an eine dieser Veranstaltungen trafen sich am 11. Januar 2001 zwölf Personen im Cafe „Zur Alten Post“ am Markt in Unna-Königsborn und vereinbarten die Gründung eines „AhnenforscherStammtisch Unna“, der bewusst nicht ein Verein, sondern lockerer Treffpunkt ohne jede Verpflichtung sein sollte. In den folgenden Monaten kamen mehr Leute dazu, denn die Gruppe wurde immer bekannter, insbesondere durch ihre eigene Homepage, wodurch dann auch Auswärtige z.T. von weither zur Teilnahme animiert wurden. Ich war selbst einmal beim Vortrag von Prof. _Jürgen Udolph_ über Namenskunde im Mai 2019 dabei und war angetan von den Möglichkeiten der Internetnutzung. Dieser Vortrag wurde live mit einem Mobiltelefon auf Facebook übertragen und ist heute noch als Aufzeichnung im YouTube-Kanal des Ahnenforscherstammtischs zu sehen. Der Vortrag wurde über 3.200 mal aufgerufen. #### Online-Veranstaltungen während und nach der Corona-Pandemie Die Versammlungsverbote während der Corona-Pandemie seit 2020 bedeuteten nicht das Ende für den Ahnenforscherstammtisch. Das Ehepaar _Palmüller/Myers_ traf die Entscheidung, den Stammtisch fortan online auf der Webmeeting-Plattform „Zoom“ im Internet fortzusetzen. Eine richtige Entscheidung, die in den USA und anderen Ländern bereits mehr Menschen online zusammenführte als sonst bei Präsenzveranstaltungen. Der Verein für Computergenealogie reagierte damals ebenfalls mit dem Angebot an virtuellen Meetings via Zoom: Dabei hatte der erste Online-Vortrag bei CompGen bereits im Dezember 2019 stattgefunden – über das Daten-Eingabe-System DES mit _Jesper Zedlitz_ als Referent. Die Online-Veranstaltungen des AhnenforscherStammtisch Unna zogen hunderte Teilnehmer aus der ganzen Welt an. Die große Themenvielfalt und die gut ausgewählten Referenten sorgen für eine große Attraktivität und einen enormen Bekanntheitsgrad. Andere Vereine folgten dem Beispiel und konnten so neue Teilnehmer und Mitglieder gewinnen. Auch bei den Online-Events, wie der RootsTech von FamilySearch, der Genealogica und den Genealogentagen in Deutschland ist der Ahnenforscherstammtisch regelmäßig mit eigenen Angeboten und Videoübertragungen dabei. #### Im Jubiläumsjahr wird 25 Jahre Ahnenforscherstammtisch Unna noch ausgiebig gefeiert Die Geburtstagsfeier ist noch nicht zu Ende. Sie wird im Laufe des Jubiläumsjahr am Samstag, dem 18. Juli 2026, mit einer großen Vor-Ort-Veranstaltung weitergefeiert. CompGen sagt herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg mit den Online-Treffen!
www.compgen.de
January 16, 2026 at 11:42 AM
#Genealogy without borders. 🌍
Through the International German Genealogy Partnership, societies around the world collaborate across languages and continents. We're proud to be part of this global work, supporting Kentucky family historians with German roots. #AhnenForschung #GermanRoots
January 15, 2026 at 10:25 PM
Unser Mitglied David Krüger bietet ab 26.03. in Demmin einen VHS Kurs an: Einstieg in die Ahnenforschung mit 5 Terminen

www.vhs-mse.de/gesamtprogra...?
January 15, 2026 at 4:03 PM
Ich hab einen echten Piraten als Vorfahren.Meine Mutter hat sehr intensiv Ahnenforschung betrieben.In einer kleinen Fischerkirche an der norddeutschen Küste steht ein Taufbecken, dass aus einem seiner "Raubüberfälle" (wahrscheinlich) stammt& das er der Gemeinde geschenkt hat. Meine Kids lieben es!
January 13, 2026 at 1:42 PM
*Gestern angenehmen Nachmittag mit @lucoei.bsky.social und einer gemeinsamen Freundin gehabt
*K2 hatte gestern viel Spaß beim Draußen sein
*Einige Fortschritte bei der Ahnenforschung, dank der oben erwähnten Freundin ;))
January 11, 2026 at 11:01 AM
Zoom-Meeting am 15. Januar: Frauengeschichten – Heirat, Haushalt und Erziehung? https://www.compgen.de/2026/01/frauengeschichten-heirat-haushalt-und-erziehung/

#ahnenforschung
Zoom-Meeting am 15. Januar: Frauengeschichten – Heirat, Haushalt und Erziehung?
Beim kommenden Januar-Zoom-Meeting des Vereins für Computergenealogie (CompGen) sind wir am Donnerstag, 15. Januar 2026, zwischen 20:00 und 21:30 Uhr, zu Gast im Online-Seminar „Biografien schreiben mit und ohne KI“ unseres Vorstandsmitglieds Dr. _Katrin Moeller_ (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg). Diese Abendveranstaltung mit dem Thema „Frauengeschichten: Was ist spannend an Heirat, Haushalt und Erziehung?“ wird – abweichend vom sonstigen Verfahren – in einem anderen Zoom-Raum (s.u.) durchgeführt. #### Herausforderungen bei der Forschung nach Vorfahrinnen Die Recherche zu weiblichen Biografien, genealogischen Informationen und Frauenthemen stellt HistorikerInnen, GenealogInnen, KulturwissenschaftlerInnen wie auch interessierte Laien bis heute vor erhebliche Herausforderungen. Diese Schwierigkeiten sind Ergebnis historisch gewachsener Strukturen, die über Jahrhunderte hinweg männliche Lebensläufe, Repräsentationsformen und Perspektiven privilegiert haben. Die systematische Unterrepräsentation von Frauen in historischen Quellen wirkt bis in die Gegenwart fort und prägt sowohl die Verfügbarkeit als auch die Qualität der überlieferten Informationen. _Wasserträgerin_ Quelle: Pixabay Ein zentrales Problem liegt in der Quellenlage selbst. In vielen Epochen galten Frauen rechtlich, wirtschaftlich und sozial nicht als eigenständig. Sie traten in Urkunden, Steuerlisten, Verträgen oder amtlichen Registern häufig nur indirekt in Erscheinung, etwa als Ehefrauen, Töchter oder Witwen. In genealogischen Quellen wie Kirchenbüchern oder Zivilstandsregistern finden sich Frauen zwar regelmäßig bei Taufen, Eheschließungen und Todesfällen, doch bleiben ihre Lebenswege zwischen diesen Eckdaten meist unsichtbar. Hinzu tritt – besonders bei Ehefrauen – die Problematik der Namensänderung: Durch Heirat verloren Frauen in vielen Kulturen ihren Geburtsnamen, was die Nachverfolgung individueller Biografien erheblich erschwert. Die Recherche genealogischer und biografischer Informationen zu Frauen bleibt daher oft ein detektivisches Unterfangen und erfordert ein hohes Maß an kriminalistischem Gespür. #### Strategien zur Biografie-Recherche und Forschungspotentiale Beim Seminarabend werden einige Strategien zur Recherche vorgestellt und zugleich spezifische Quellen und Techniken für das Schreiben von Frauen-Biografien aufgezeigt: Welche Themen lassen sich jenseits oder innerhalb der scheinbar eintönigen Welten von Küche, Kindererziehung, Kleidung und Körperwahrnehmung um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erschließen? Wo liegt Forschungspotenzial, das Material auch für die historische Forschung anschlussfähig und reizvoll macht? Spannend und inzwischen vergleichsweise gut erforscht sind die Themen Gleichberechtigung, Frauenwahlrecht sowie die Eroberung von Berufsleben und Politik durch Frauen. Bis weit in die 1950er Jahre hinein spielte sich aber für die Mehrheit der Frauen das Leben meist in anderen Rollen – insbesondere in der Ehe – und weniger öffentlich wahrgenommenen Pflichten ab. Ein Blick auf aktuelle Fragestellungen der Gender Studies wird zeigen, dass auch das Alltagsleben wichtige Impulse für eine Geschichte von Innovationen liefern kann. Dabei wird deutlich werden, welche Entwicklungen an der Zeitenwende um 1900 für die Lebenswelten von Frauen prägend waren, und wie sich diese Veränderungen konkret auf ihren Alltag auswirkten. Thematisiert wird unter anderem, wie die Industrialisierung den familiären Haushalt veränderte, welche neuen Handlungsspielräume oder Belastungen sich daraus für Frauen ergaben und in welcher Weise sich Beziehungs- und Rollenmodelle wandelten. #### CompGen lädt zum Zoom-Meeting im Januar ein: **Thema:** „Frauengeschichten: Was ist spannend an Heirat, Haushalt und Erziehung?“ **Referentin:** _Dr. Katrin Moeller_ (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) **Termin:** Donnerstag, 15. Januar 2026, 20:00 Uhr (MEZ) Am Zoom-Meeting teilnehmen: https://us02web.zoom.us/j/8335618102 Der Themenabend „Frauengeschichten“ ist Teil der Seminarreihe (16.10.2025 – 05.02.2026) von _Katrin Moeller_ gemeinsam mit der AG Digitale Landesgeschichte Sachsen-Anhalt. Aufzeichnungen der bisherigen elf Veranstaltungen können auf dem Youtubekanal des Historischen Datenzentrums angesehen werden.
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January 9, 2026 at 1:42 PM
Sieben neue Online-Ortsfamilienbücher im Dezember 2025 – Jahresrückblick
Zum Abschluss des Jahres 2025 kann ich als Projektleiter noch einmal über die Veröffentlichung von sieben neuen Online-Ortsfamilienbüchern (OFBs) im Dezember 2025 berichten, vier davon aus Polen und drei aus Deutschland. Diese sind nun für die Familien- und Ahnenforschung nutzbar. _Züllichau – Sulechów in Polen_ * Züllichau (Polen, Kreis Züllichau-Schwiebus) Sulechów (deutsch: Züllichau) ist eine Kleinstadt in der Woiwodschaft Lebus in Polen. Bearbeiter: _Robert Kallmeyer_ * Katholisch Hennersdorf (Polen, Niederschlesien, Kreis Lauban) Henryków Lubański (deutsch Katholisch Hennersdorf, 1937–1939, Hennersdorf, schlesisch und oberlausitzisch: Hennerschdurf; 1939–1945 Ziethen-Hennersdorf) ist ein Ort mit 850 Einwohnern in der Landgemeinde Lubań im Powiat Lubański der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Bearbeiter: _Frank Reichstein_ * Wernitz im Havelland (Brandenburg, Kreis Havelland) Wernitz ist heute ein Ortsteil von Wustermark. Für das OFB wurden die Daten aus dem evangelischen Kirchenbuch von 1690 bis 1815 erfasst. Bearbeiterin: _Iris Kiesel_ * Penchowo (Polen, Posen) Penchowo liegt nahe dem nördlichen Rand des Kujawen-Hochland, am Fuße des Torun-Tals zwischen Zlotniki Kujawski und Labischin. Aus dem katholischen Kirchenbuch Penchowo (Taufen ab 1765, Trauungen ab 1740) sind die Taufen und Trauungen bis 1775 erfasst. Bearbeiter: _Martin Buchholz_ (Pommerscher Greif) * Sehnrath (Nordrhein-Westfalen, Rhein-Erft-Kreis) Sehnrath liegt in der fruchtbaren Jülich-Zülpicher Börde. Der bisherige Zeitraum 1874–1888 wird fortlaufend erweitert. Bearbeiter: _Stefan Rückling_ * Tarnowitz (Polen, Oberschlesien) Das Ortsfamilienbuch basiert auf den Aufzeichnungen des evangelischen Kirchenbuchs Tarnowitz. Der Bearbeitungsstand umfasst Taufen 1791 bis 1830, Trauungen 1800 bis 1836 und Sterbefälle 1800 bis 1829. Bearbeiterin: _Christina Heine_ ### **Jahresrückblick zum OFB-Projekt** Im Jahre 2025 sind 90 Online-Ortsfamilienbücher dazu gekommen, insgesamt waren es am Jahresende 1.323 OFBs. 2024 betrug der Zuwachs 85 Online-OFBs Die Anzahl der Personendatensätze ist um 2 Millionen auf jetzt 22,8 Millionen angewachsen. Hinter diesen trockenen Zahlen stecken viel Engagement und Fleiß, was allerhöchsten Respekt abfordert. Ein ganz großes Dankeschön nicht nur an die hier erwähnten Bearbeiter und Bearbeiterinnen, sondern an alle, die zum Erfolg dieses Projektes beigetragen haben! #### Technische Probleme erforderten Neuerungen bei Hard- und Software Im Laufe des Jahres sind einige technische Neuerungen durchgeführt worden. Man erinnert sich noch an die massiven Zugriffsprobleme auf den Server. Das lag zum einen an der veralteten Hardware, aber auch an den bereits in 2024 massiv zugenommen Zugriffen von KI-Bots (Künstliche Intelligenz), die systematisch das Internet abscannen, um an Trainigsdaten für die KI-Anbieter zu gelangen. Die Online-OFBs sind dabei besonders attraktiv. Zudem mussten wir am Anfang des Jahres massive Hacker-Angriffe ertragen, die zum Ziel hatten, durch eine hohe Anzahl gleichzeitiger Zugriffe den Server lahm zu legen. Das betraf nicht nur die Online-OFBs, sondern auch andere Angebote des genealogy.net-Universums wie z.B. GEDBAS. Gott sei Dank haben wir in unseren Reihen erfahrene Experten, wie z.B. _Jesper Zedlit_ z, der durch die Installation eines Abwehr-Vorschaltsystems (Anubis) den Hackern und KI-Bots Einhalt gebieten konnte. Es erscheint seitdem kurz vor dem Aufruf eine Vorschaltseite bei genealogy.net. Angesichts des Erfolgs dieser Maßnahme kann man diese Einschränkung gut ertragen. Gleichzeitig haben wir die mittlerweile veraltete Server-Hardware erneuert. Vorher liefen die Online-OFBs und das Grabstein-Projekt auf demselben Server, was dazu führte, dass die ohnehin schon hohen Zugriffszahlen auch das Grabstein-Projekt zeitweise lahm legten. Wir haben dann neuere, stärkere Maschinen angemietet und beide Projekte voneinander getrennt. Das hat eine merkliche Verbesserung der Performance gebracht. Die sehr beliebte Funktion der „ähnlichen Personen” in anderen OFBs musste abgeschaltet werden und ist noch nicht wieder da. Die soll aber wiederkommen. Die oben beschriebenen Serverprobleme hatten eine höhere Priorität. Für die bessere Nutzung ist nun ein Suchfeld nach Nachnamen eingeführt worden. Das erleichtert die Suche gerade bei sehr großen Datenbanken mit mehr als 100.000 Personendatensätzen innerhalb eines OFBs sehr. Nach Eingabe des zweiten Buchstabens in das Eingabefeld erscheint eine Ergebnisliste. Die Suche über die Buchstabenlisten bleibt weiterhin erhalten, in denen man unterschiedliche Schreibweisen schnell erkennen kann. #### Verwendete Programme für die Online-OFBs Am Ende eines Jahres aktualisiere ich immer die Liste der für die Online-OFBs benutzten Genealogieprogramme. Im letzten Jahr war der klare Sieger Ahnenblatt mit einem Zuwachs von 48. Vermutlich ist das darin begründet, dass dieses Programm einen Daten-Import von GenPlus-GEDCOMs bietet. GenPlus selbst steht nach wie vor immer noch auf Platz zwei, obwohl es nicht mehr weiterentwickelt wird. Die Top Fünf der am meisten benutzten Programme liest sich folgendermaßen: * 297 mal Ahnenblatt (+48) * 237 mal GenPlus (-1) * 100 mal Ages! (+2) * 88 mal GESW (+8) * 79 mal GEN_DO! (+1) Die vollständige Liste findet sich hier beim Projekt. #### Verwaiste Online-OFBs warten auf Bearbeitung Auf der GenWiki-Seite der Projektbeschreibung findet sich auch eine Liste der OFBs, für die neue Bearbeiter oder Bearbeiterinnen gesucht werden. Seit kurzem habe ich dort auch eine Liste von zurzeit in Arbeit befindlichen oder geplanten OFBs eingestellt, die mir gemeldet worden sind. Ich gebe gerne Auskunft über vorgesehenen Bearbeiter oder Bearbeiterinnen. Am 19. Mai 2001 habe ich das erste Online-OFB Emsbüren auf den genealogy.net-Server hochgeladen und damit das Projekt begonnen. Das jährt sich also in diesem Jahr zum 25. Mal. Den Erfolg habe ich mir damals nicht träumen lassen. Ich danke allen, die mich auf diesem Weg begleitet haben, insbesondere den Bearbeiterinnen und Bearbeitern, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre. Es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht und wird es hoffentlich noch lange tun!
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January 8, 2026 at 3:19 PM
aaaha den familiären siegelring tragen aber keine ahnenforschung betreiben aus angst vor der wahrheit
January 7, 2026 at 8:26 PM
Von der Genealogie der Adelsgeschlechter bis zur modernen Computergenealogie
Über drei Wendepunkte in der Geschichte der Genealogie, die er an drei Namen – _Gatterer_ , _Lorenz_ und _Junkers_ – fest macht, sprach _Georg Fertig_ , Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Halle und Vorsitzender des Vereins für Computergenealogie, im Dezember-Zoom-Meeting des Vereins. Hier im Blog wurde der Vortrag angekündigt. Jetzt ist das Video online und die Aufzeichnung kann im CompGen-Video-Hauptkanal angeschaut werden. _Mit einem Klick auf das Dreieck in der Mitte kann dasVideo gestartet werden_ Der Historiker _Johann Christoph Gatterer_ (1727–1799) beschreibt in seinem „Abriß der Genealogie” die Regeln für die Aufstellung von Stamm- und Ahnentafeln des Adels, für die er Nachweise verlangte. Die Anwendung beschränkte sich auf die Genealogie des Adels. 100 Jahre später verfasste _Ottokar Lorenz_ (1832–1904) sein „Lehrbuch der gesammten wissenschaftlichen Genealogie“. Im 19. Jahrhundert wird die Genealogie auch in der bürgerlichen Gesellschaft populär. _Lorenz_ wollte sich von der laienhaften „Familiengeschichte“ abgrenzen. Heute ist die Hilfswissenschaft „Genealogie“ aus dem Lehrplan für Historiker verschwunden. Mit dem Aufkommen der „Computergenealogie“ werden der Austausch und die Zusammenarbeit der Forscher vorangetrieben. Die über die Jahre entstandenen Datensammlungen im Verein für Computergenealogie betreffen verschiedene Lebensbereiche der Menschen in Familie, Krieg, Arbeit, Verbrechen oder Wohnen. Die Daten bilden wichtige Grundlagen für die Wissenschaft.
www.compgen.de
January 4, 2026 at 1:21 PM
Im Interview: CompGen-Vorstandsmitglied Jakob Schneider
Die Mitgliederversammlung hat am 18. Oktober 2025 _Jakob Schneider_ als Beisitzer mit dem Aufgabenbereich „Bildungspartnerschaften und junge Mitglieder“ in den Vorstand des Vereins für Computergenealogie (CompGen) gewählt. In unserer Serie zur Vorstellung von neuen „Köpfen“ hat die Blog-Redaktion dem neuen Vorstandsmitglied die elf Interview-Fragen gestellt, um deren Beantwortung wir in den vergangenen Jahren alle Neuen an der Vereinsspitze gebeten haben. _Jakob Schneider, im CompGen-Vorstand_ _Beisitzer Bildungspartnerschaften und junge Mitglieder_(Foto: privat) Der in Berlin lebende Student hat als neuer Beisitzer für Bildungspartnerschaften und junge Mitglieder eine Aufgabe, die angesichts der Altersstruktur der Mitglieder des _Vereins für Computergenealogie_ (CompGen) von großer Bedeutung ist. Jakob ist 2004 in Berlin geboren, in Pankow aufgewachsen und in Reinickendorf zur Schule gegangen. Nach dem Abitur im Jahr 2022 hat er ein Bachelorstudium der Geschichts- und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin begonnen. Familienforschung betreibt er seit 2013, im Jahr 2024 wurde er CompGen-Mitglied. #### Elf Fragen an CompGen-Vorstandsmitglied Jakob Schneider ##### **Welches sind in Deiner persönlichen Biographie die drei glücklichsten Momente oder die drei bedeutendsten Ereignisse gewesen?** Relativ bedeutsam war mein Schlussabschluss im Jahr 2022 und die erworbene Hochschulreife. Nach dem Ende der Corona-Pandemie konnte man diesen einerseits wieder gebührend feiern. Andererseits war der Schulabschluss mit Unsicherheiten behaftet: Wie geht es nun weiter? Studiert man, fängt man eine Ausbildung an oder geht man für ein Gap Year ins Ausland? Zweitens empfinde ich einen Schüleraustausch, den ich 2019 in Kanada verbracht habe, als sehr bedeutsam. Damals nahm ich drei Monate an einem Austauschprogramm teil und besuchte eine High-School in der Nähe von Kitchener, etwa 100 Kilometer südwestlich von Toronto. Mit meiner Gastfamilie hatte ich großes Glück – unter anderem war der Vater meines Gastbruders an Regionalgeschichte interessiert und in verschiedenen lokalhistorischen Vereinen engagiert. Dadurch habe ich nicht nur in der Schule interessante Erfahrungen gesammelt, sondern konnte auch in der Freizeit an spannenden Veranstaltungen teilnehmen. Bei einer Messe für historische Ansichtskarten fand ich zwei Postkarten aus dem kleinen Dorf, in dem meine Großeltern wohnen, – eine davon wurde sogar, wie ich später entdeckte, von einem (entfernten) Verwandten geschrieben. Als dritten Punkt möchte ich die Familienforschung anführen. Entscheidend war hierbei das Erstaunen über einen gestickten Wandteppich im Wohnzimmer meiner Urgroßeltern, welchen sie zu ihrer Diamantenen Hochzeit in den 1990er-Jahren erhalten hatten. Die Gobelin-Stickerei zeigt die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichenden Mitglieder der Familie Schneider, die mit ihren Lebensdaten und einem kleinen Porträt abgebildet sind. Mit dem Interesse an dieser Stickerei war der Anfang für meine Familienforschung gesetzt. ##### **(mit Augenzwinkern:) Zu welchem Thema aus Deinem Privatleben möchtest Du nicht befragt werden?** Zum einen habe ich eine gewisse Vorliebe für (Schokoladen-)Eis – mein wöchentlicher Konsum hiervon sollte eher nicht erfragt werden. Zum anderen wächst bei mir seit Jahren aufgrund mangelnder Zeit zum Lesen der Stapel an ungelesenen Büchern. Die genaue Zahl will ich gar nicht wissen. ##### **Was siehst Du als Deine (größten) Stärken für Deine Aufgabe im CompGen-Vorstand?** Ich kann hoffentlich ein paar neue Perspektiven in den Vorstand einbringen. So habe ich relativ viel Kontakt mit anderen Studierenden und Menschen in meinem Alter, und kenne die Lebensrealität junger Leute (und die Herausforderungen für ehrenamtliches Engagement oder auch „nur“ die Mitgliedschaft in einem Verein). Darüber hinaus würde ich mich als relativ organisiert und diszipliniert beschreiben, was für eine Tätigkeit im Vorstand (und beispielsweise die Unterstützung bei der Vorbereitung von Mitgliederversammlungen oder Veranstaltungen) sicherlich hilfreich sein kann. Zu guter Letzt habe ich relativ „frische“ Erfahrungen in Schule, Universität und Archiv und will diese für den Verein einbringen. ##### **Wie viele Stunden pro Woche verbringst Du selbst (durchschnittlich) mit eigener Familienforschung?** In der Vorlesungszeit (oder früher: dem Schulalltag) gibt es immer mal wieder Wochen, in denen ich gar nicht dazu komme, Familienforschung zu betreiben. Das wird dann in den Ferien- und Urlaubszeiten ausgeglichen. Dabei ist es schon passiert, dass ich um die 50 Stunden in der Woche Archivrecherchen betrieben und Personendaten ins eigene Stammbaum-Programm eingetragen habe. ##### **Auch wenn Quantität nicht alles ist in der genealogischen Forschung, sage uns doch, wie viele Familienmitglieder bzw. Vorfahren hast Du bisher bei Deiner Familienforschung erfasst?** In meiner Datenbank sind aktuell 22.479 Personen mit 3.473 unterschiedlichen Nachnamen erfasst. Bis auf circa hundert Personen, die mein Vater mit der Installation eingegeben hatte, sind diese alle von mir in den letzten zwölf Jahren eingepflegt worden. Viele Angaben gehen dabei aber auch auf den Inhalt bereits veröffentlichter Ortsfamilienbücher zurück. ##### **Was konntest Du bisher über Deine Vorfahren und deren Herkunft herausfinden?** Bislang habe ich keine außergewöhnlichen Geschichten über meine Vorfahren herausfinden können und mich vornehmlich auf die Lebensdaten fokussiert beziehungsweise weiterführende Quellen noch nicht ausgewertet. Solche liegen mit bis ins späte 18. Jahrhundert zurückreichenden Inventuren und Teilungen von direkten Vorfahren in einem Gemeindearchiv im Enzkreis. Aktuell bin ich – auch durch die Hilfe der Mailingliste von CompGen – auf mir unbekannte Informationen über einen Familienzweig (Nachname: _Woldt_) gestoßen, der bislang mit der Geburt meiner Urgroßmutter im Jahr 1913 endete. Dadurch komme ich nun vier Generationen und hundert Jahre weiter zurück. Zudem konnte damit aufgedeckt werden, dass der Name – soweit ich es bisher nachvollziehen kann – zum ersten Mal im Norden Brandenburgs vorkommt. ##### **Welche Person in Deiner Familie findest Du besonders beeindrucken** d? Beeindruckend finde ich jeweils die Personen, die ein hohes Lebensalter erreicht und viel erlebt haben. Zum einen wäre das beispielsweise _Daniel Christian Friedrich Woldt_ (1814–1903), der mit _Marie Christine Götsch_ (1816–1891) 55 Jahre lang verheiratet war. Sie haben acht Kinder großgezogen. Im Laufe seines Lebens hielt er sich in verschiedenen Regionen Brandenburgs (Oberhavel, Uckermark, Barnim) auf und wies damit für das 19. Jahrhundert eine hohe Mobilität auf. Zum anderen kann _Luise Reble_ (1856–1950) genannt werden, die seit 1881 mit _Wilhelm Heinrich Zorn_ (1856–1915) verheiratet war und sieben Kinder hatte. Sie lebte erst im Großherzogtum Baden (bis 1871), dann im Deutschen Kaiserreich, in der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus und schließlich der Bundesrepublik. Von ihr habe ich auch mehrere Fotografien. Ich fände es spannend, weitere Informationen über ihre Lebensumstände in den unterschiedlichen politischen Systemen zu erhalten. **Nenne bitte drei bis fünf Gründe, die Dich zur Übernahme der Position als Beisitzer mit der Zuständigkeit für Bildungspartnerschaften und junge Mitglieder im Vorstand des Vereins für Computergenealogie bewogen haben.** Erstens halte ich die ehrenamtliche Unterstützung von Vereinen für eine wichtige Tätigkeit. Zweitens möchte ich gerne das umfangreiche und hilfreiche Angebot von CompGen nicht nur passiv als Mitglied, sondern mittels konkreter Mitarbeit fördern. Drittens ist die Anwerbung junger Personen angesichts der Altersstruktur der CompGen-Mitglieder eine zukunftsweisende und durchaus relevante Angelegenheit. Ich hoffe, mit meiner Sichtweise und meinem Engagement den Verein nachhaltig zu unterstützen. ##### **Welche wird die schwierigste und welche die schönste Aufgabe für das neue Vorstandsteam von CompGen sein?** Die aktuell durchgeführte Erneuerung der IT ist sicher eine schwierige Aufgabe, die zudem auf dem Engagement weniger Personen beruht. Als schöne, aber auch arbeitsintensive Aufgabe stelle ich mir die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen wie beispielsweise einer Mitgliederversammlung in Präsenz vor. Solche Events erfordern zwar einiges an Vorbereitung, erscheinen mir aber gerade für einen vornehmlich digital und überregional agierenden Verein wie CompGen äußerst wichtig – zum einen, um Kontakt mit anderen Vereinsmitgliedern zu halten, zum anderen, um sich über Forschungsergebnisse auszutauschen. ##### **Welche drei „Missionen“ willst Du bis zum Ende dieser zweijährigen Amtszeit im CompGen-Vorstand als „erledigt“ abhaken?** Erstens strebe ich eine Verbesserung der Kommunikationswege des Vereins an, indem der Instagram-Account reaktiviert und eine Social-Media-Strategie erarbeitet wird. Zweitens möchte ich regelmäßige Austauschrunden für junge Mitglieder innerhalb des Vereins etablieren. Drittens hoffe ich, dass (unter anderem aufgrund von Veranstaltungen in Schulen, Universitäten und Archiven) die Zahl der jungen Mitglieder steigt. Ich will mich als Beisitzer dafür einsetzen, den Austausch zwischen jungen Personen und dem Verein zu stärken sowie diese auch als Mitglieder zu gewinnen. Dabei möchte ich zum einen die Interessen junger Mitglieder vertreten und miteinander vernetzen. Zum anderen strebe ich an, Veranstaltungsformate zu konzipieren und umzusetzen. Hierunter stelle ich mir beispielsweise die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, aber auch die Vergabe von Praktika oder die Durchführung von Veranstaltungen an Universitäten vor. ##### **Was sollten die Vereinsmitglieder bzw. die Blog-Leserschaft noch über Dich wissen?** Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben und hoffe, dass wir eine solch großartige Organisation wie CompGen mit all den unterschiedlichen Projekten erfolgreich ausbauen und weiterentwickeln können. Im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und der Jugendarbeit würde ich es sehr begrüßen, wenn sich Personen bei mir melden, die hierzu Anregungen haben. Ich bin gespannt auf alle Projektideen und blicke mit Vorfreude auf die Vorstandstätigkeit als Beisitzer! [Die Fragen stellte Redaktionsmitglied Klaus P. Graf]
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January 2, 2026 at 5:20 AM
Hippen
Lecker mit Sahne 😊
Und erst im Ergebnis der Ahnenforschung habe ich verstanden,warum meine Großmutter die so genannt hat
December 31, 2025 at 4:43 PM
#Genealogie Software #Ahnenblatt wünscht allen Fans und Freunden einen gut Rutsch ins neue Jahr und weiterhin viel Erfolg bei der #Ahnenforschung.
December 30, 2025 at 11:26 PM
"Das ist Conrad XY, der Sohn von Conrad XY, Enkel von Conrad XY und Urenkel von Conrad XY. Und das sind seine Söhne Conrad XY und Conrad XY."
#Ahnenforschung
December 30, 2025 at 10:34 PM
Ich bin gerade auf den nächsten Vorfahren gestoßen, der den exakt gleichen Vor- und Nachnamen wie sein Vater, Großvater und Urgroßvater trägt und er hat selbst zwei Kinder mit dem identischen Vor- und Nachnamen. I'm losing my fucking mind.
#Ahnenforschung
December 30, 2025 at 10:27 PM
Zu Weihnachten rückt Franz Xaver Gruber, der Komponist von „Stille Nacht“, ins Rampenlicht. In meinem Beitrag geht es um pragmatische Ehestrategien, außerordentlichen (aber zeitgemäßen) Kinderreichtum und die Spuren seiner Familie aus Sicht der Ahnenforschung
meinevorfahren.at/prominente/f...
Franz Xaver Gruber und die stille Nacht - meine Vorfahren
Franz Xaver Gruber und die Geschichte seines #1-Hits sind sehr gut erforscht.
meinevorfahren.at
December 27, 2025 at 7:18 PM
Ausgiebiges Familien-Mittagessen. Kurz den Weihnachtskoller gekriegt. Nach Hause aufgebrochen, unterwegs noch einen Besuch bei meiner Patin gemacht. Erfahren, dass einer ihrer Enkel Ahnenforschung betreibt, ausführliche Stammbäume der mütterlichen Familienlinie bekommen. Jetzt chillige Sofa-Zeit!
December 26, 2025 at 6:47 PM
Auf meiner Seite meinevorfahren.at/blogposts gehts um Ahnenforschung - Wissenswertes über genealogische Quellen anhand einer Vielzahl von interessanten und prominenten Beispielen...

Gustav Klimt
Egon Schiele
Niki Lauda
Sigmund Freud
Leopold Figl
Johann Strauss
Stefan Zweig
Marianne Faithful
...
December 26, 2025 at 3:27 PM
Tip 24 – Unser Wohlstand ist ein Geschenk – teilen wir es
Du scrollst noch – oder hilfst du schon? #StopScrollStartHelp #JetztHelfen #NoExcuses Der Trubel legt sich, Ruhe und Besinnlichkeit ziehen ein. Nicht jeder Tisch ist gedeckt, nicht jedes Zuhause warm. Was für uns Alltag ist, bleibt für andere ein ferner Traum. Lass uns ein Stück von unserem Glück weitergeben. Denn geteilte Freude schenkt auch anderen Leben. #### „**Helfen ist kein Luxus – sondern deine Stärke.** “ #Menschlichkeit #Solidaritaet #Charity Ein kleiner Verzicht hier kann dort die Welt bedeuten. Aus Münzen werden Mahlzeiten, aus Scheinen wird ein Dach. Deine Spende wärmt nicht nur Hände, sondern auch Herzen. Weil echtes Weihnachten beginnt, wenn wir Hoffnung weitergeben. Wir listen einige Organisationen beispielhaft auf. Die Organisationen haben alle ein Spendensiegel. Aber Du kannst ja auch selbst ins #Tierheim gehen, oder in eine #Suppenkueche, eine #Tafel und dort helfen. Oder… oder … oder Wir aber wünschen Dir eine # Frohe Weihnacht 2025 Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Caritas international Brot für die Welt Diakonie Katastrophenhilfe UNICEF Deutschland SOS-Kinderdorf Aktion Deutschland Hilft Malteser Hilfsdienst Johanniter-Unfall-Hilfe Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) terre des hommes Welthungerhilfe Kindernothilfe World Vision Deutschland Plan International Deutschland Help – Hilfe zur Selbsthilfe Ärzte ohne Grenzen (Deutschland) Amnesty International Deutschland – Spenden Deutsches Kinderhilfswerk NABU – Naturschutzbund Deutschland WWF Deutschland BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Misereor Adveniat Caritas Deutschland – Spendenportal Paritätischer Wohlfahrtsverband – Spenden Deutsche Krebshilfe Deutsche Herzstiftung Deutsche Aidshilfe – Spenden Aktion Mensch – Spenden
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December 23, 2025 at 11:59 PM
Genealogie-Events in 2026
Im Kalender der CompGen-Blog-Redaktion für das bevorstehende Jahr 2026 stehen bereits wieder eine Reihe von größeren Genealogie-Events, auf die wir schon jetzt aufmerksam machen wollen. Die Termine dieser renommierten Festivals und Messen sollten Sie sich bitte vormerken! #### **Genealogica 2026** Die Genealogica 2026 findet ab dem 6. Februar 2026 als Online-Event statt. Das virtuelle Festival rund um die Familiengeschichtsforschung wird seit 2021 von _Anja Kirsten Klein_ und _Barbara Schmidt_ veranstaltet. Die Teilnahme ist kostenpflichtig: 37 €/Person; wer bis zum 31.12.2025 bucht, zahlt nur 32 €. Eine Woche gibt es Online-Treffen und Vorträge. Anschließend sind alle Vorträge und Workshops für angemeldete Teilnehmer noch bis zum 22. Februar zugänglich. Genealogische Vereine und Anbieter präsentieren sich an virtuellen Ausstellungsständen (Kosten: 99 €, ermäßigter Frühbucherpreis bis zum 31.12.2025: 79 €). Der Verein für Computergenealogie (CompGen) gehört auch dieses Jahr wieder zu den Sponsoren. Für die Genealogica 2026 werden noch Referenten gesucht! Wer gerne selbst ein interessantes Thema – aus der lokalen Forschung oder zu DNA-Genealogie, Forschungsmethoden, Lesen und Schreiben lernen, Ein- und Auswanderung, Namenskunde, Vorstellungen von Archiven / Bibliotheken, Militärgeschichte, Quellen oder anderes –vvorstellen möchte, kann den Organisatorinnen seine Vortragsidee unverbindlich vorstellen. Die Beiträge sollten deutschsprachig und nicht länger als 45 Minuten (inklusive Fragen & Antworten) sein. #### **Rootstech 2026** Das größte Genealogie-Event weltweit, die von FamilySearch organisierte Rootstech, findet vom 5. bis 7. März 2026 online und vor Ort in Salt Lake City (Utah, USA), statt. Über 200 neue Online-Vorträge in über 26 Sprachen können neben den von früheren Konferenzen gespeicherten Themen und Seminaren besucht werden. Die Online-Teilnahme ist kostenlos. Wer das Ereignis in Salt Lake City besuchen will, zahlt für drei Tage 129 US-$ (bzw. 79 US-$ für ein Tagesticket). Da werden exklusive Vorträge und Seminare angeboten. Im Ausstellungsbereich sind über 120 Anbieter anzutreffen. #### **Genealogie zwischen Ems und Weser** Die Genealogiebörse zwischen Ems und Weser findet am 21. März 2026 von 10 bis 16 Uhr in Delmenhorst statt. Veranstaltungsort ist das Nordwestdeutsche Museum für IndustrieKultur, Am Turbinenhaus 10-12, Delmenhorst, Niedersachsen. Neben Präsentationen der Aussteller gibt es auch ein Vortragsprogramm. Veranstalter ist die Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde (OGF). #### **12e Grand Salon de Généalogie à Paris** Die Organisation Archives & Culture und der Partner Geneanet laden zur 12. Genealogie-Messe in Paris von 2. bis 4. Juli 2026 ein. Die Show findet seit 12 Jahren im Rathaus des 15. Pariser Arrondissements (31 rue Péclet) statt. Der Eintritt ist frei. Der Donnerstagmorgen ist für Schulkinder reserviert. Das Programm wird nach und nach auf der speziellen Website https://www.salondegenealogie.com/ online gestellt. #### **Weitere Veranstaltungen im 2. Halbjahr 2026** * 22. bis 23. August 2026: Schwedischer Genealogentag in Borås, Västra Götaland, Schweden. * 25. bis 27. September 2026: 76. Deutscher Genealogentag in Göttingen * 6. bis 10. Oktober 2026: 37. Internationaler Kongress für genealogische und heraldische Wissenschaften in San Marino Somit verspricht auch das kommende Jahr 2026 wieder viele spannende Möglichkeiten, den genealogischen Horizont zu erweitern und Gleichgesinnte zu treffen. Vielleicht sieht man sich bei der einen oder anderen Veranstaltung!
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December 23, 2025 at 11:40 AM
Tip 23 – Virtuelle Familienfeier im Metaverse
Feier Weihnachten wie 1899 – virtuell. Nutze VR-Umgebungen und baue historische Settings nach. Poste einen Screenshot mit **#MetaXmas**. #### _“Dein Weg in die Vergangenheit beginnt hier.”_ — #BackInTime #GenealogyPath #CompGen Anlässlich Weihnachten 2025 haben wir für Dich eine Reihe von Startpunkten zusammengestellt, die vor allem auf Angeboten von CompGen basiert. Diese Einstiege sollen Dir den Zugang zur faszinierenden Welt der Familien- und Ahnenforschung erleichtern. Denn diese Welt ist viel größer, als man auf den ersten Blick vermutet – und genau das macht sie so spannend. Über die Feiertage möchten wir Dich mit einer umfangreichen Linkliste dazu ermutigen, selbst auf Spurensuche zu gehen. Sieh Dich nicht nur als Nutzer von Informationen, sondern als aktiver Forscher: Du bist Forscher! Jede Quelle, die Du durchsiehst, jeder Eintrag, den Du entzifferst, bringt Dich Deinen eigenen Wurzeln ein Stück näher. Tauche ein in diese Welt der historischen Dokumente, Kirchenbücher, digitalen Archive und genealogischen Datenbanken. Unten findest Du einen kompakten Überblick über wichtige Anlaufstellen im deutschsprachigen Raum – und darüber hinaus. Diese Liste ist nur ein Einstieg; sie soll Dir zeigen, was Du alles entdecken kannst und darfst. #### Deutschland Ein zentraler Anlaufpunkt ist der Verein für Computergenealogie (CompGen), der zahlreiche Projekte, Datenbanken und Hilfsmittel für Familienforscher bereitstellt. Für die Suche in Archiven steht Dir das Archivportal-D als zentrales Archivportal zur Verfügung, während das Bundesarchiv wichtige staatliche Unterlagen und historische Quellen bereitstellt. Für kirchliche Quellen sind vor allem die digitalen Kirchenbuchportale interessant: Archion bietet Dir Zugang zu evangelischen Kirchenbüchern, während über Matricula zahlreiche katholische und weitere Kirchenbücher zugänglich sind. Daneben kannst Du mit internationalen und kommerziellen Plattformen wie FamilySearch, Ancestry, MyHeritage und Geneanet Deine Forschung ergänzen, Stammbaumdaten abgleichen und neue Verwandtschaftslinien entdecken. #### Österreich Für die Forschung in Österreich ist das Österreichische Staatsarchiv eine der wichtigsten Adressen. Die Stadt Wien stellt im Stadt- und Landesarchiv ein digitales Archiv zur Verfügung, das über das Menü erreichbar ist und vielfältige Quellen zur Wiener Stadt- und Familiengeschichte bereithält. Auch für Kirchenbücher ist Österreich inzwischen gut digital erschlossen: Über Matricula kannst Du auf zahlreiche österreichische Bestände zugreifen. Ergänzend dazu bietet GenTeam eine Fülle an indizierten Daten, insbesondere zu Kirchenbüchern und Standesregistern. Für den Tiroler Raum sind die Tiroler Matriken eine wichtige Quelle, die Dir digitalisierte Kirchenbücher zugänglich macht. #### Schweiz In der Schweiz ist das Schweizerische Bundesarchiv ein bedeutender Einstiegspunkt für historische und genealogische Recherchen. Auf kantonaler Ebene kannst Du zum Beispiel im Staatsarchiv Zürich recherchieren, das unter anderem auch Kirchenbücher über das Menü zugänglich macht. Darüber hinaus lohnt sich ein Blick in E-Periodica, das Portal der ETH Zürich für digitalisierte Zeitschriften, die oft wertvolle Hintergrundinformationen zur Regional- und Familiengeschichte liefern. Mit HistHub steht Dir eine Plattform für historische Daten in der Schweiz zur Verfügung, und die Schweizerische Gesellschaft für Familienforschung bietet Vernetzungsmöglichkeiten, Ressourcen und Unterstützung für Familienforscher. #### Internationale Plattformen Über den deutschsprachigen Raum hinaus spielen internationale Plattformen eine wichtige Rolle. An erster Stelle steht FamilySearch als Hauptportal, das weltweit Millionen von Digitalisaten, Indizes und Stammbäumen kostenlos zur Verfügung stellt. Für den Austausch von Stammbäumen innerhalb der CompGen-Community ist GEDBAS eine zentrale Datenbank, in der Du eigene Forschungsergebnisse einstellen und mit denen anderer Forscher vergleichen kannst. Mit WikiTree steht Dir außerdem eine kollaborative Plattform zur Verfügung, auf der ein gemeinsamer weltweiter Stammbaum erstellt wird. Hier kannst Du Deine Forschung mit vielen anderen genealogisch Interessierten verbinden und dazu beitragen, dass sich Puzzleteile aus aller Welt zu einem größeren Ganzen fügen. Nutze die ruhigen Tage rund um Weihnachten, um Deine eigene Forschung zu beginnen oder fortzuführen. Jeder Klick in diesen Portalen kann der erste Schritt zu einer Entdeckung sein, die Deine Familiengeschichte in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt.
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December 23, 2025 at 12:04 AM