Eine Untersuchung von 2016 über den Bundestag von 1949 ergab, dass etwa ein Drittel der Abgeordneten frühere NSDAP-Mitglieder waren – verteilt auf CDU, FDP und andere Parteien.
Eine Untersuchung von 2016 über den Bundestag von 1949 ergab, dass etwa ein Drittel der Abgeordneten frühere NSDAP-Mitglieder waren – verteilt auf CDU, FDP und andere Parteien.
Der Historiker Michael F. Feldkamp nennt für die CDU-geführte erste Bundesregierung (1949–1953) unter Konrad Adenauer eine Zahl von 25 bis 30 Prozent ehemaligen NSDAP-Mitgliedern in Ministerien und hohen Verwaltungsposten.
Der Historiker Michael F. Feldkamp nennt für die CDU-geführte erste Bundesregierung (1949–1953) unter Konrad Adenauer eine Zahl von 25 bis 30 Prozent ehemaligen NSDAP-Mitgliedern in Ministerien und hohen Verwaltungsposten.
Stefan Wolle (Historiker) schätzte, dass in den ersten Nachkriegsjahren etwa 10 % bis 20 % der CDU-Mitglieder ehemalige NSDAP-Mitglieder waren.
Stefan Wolle (Historiker) schätzte, dass in den ersten Nachkriegsjahren etwa 10 % bis 20 % der CDU-Mitglieder ehemalige NSDAP-Mitglieder waren.
war die Partei nicht allein darin. Ähnliche Entwicklungen gab es in anderen Parteien wie der FDP und teilweise der SPD. Dennoch spielten ehemalige NSDAP-Mitglieder insbesondere in den frühen Jahren der Bundesrepublik eine bedeutende Rolle in der CDU.
war die Partei nicht allein darin. Ähnliche Entwicklungen gab es in anderen Parteien wie der FDP und teilweise der SPD. Dennoch spielten ehemalige NSDAP-Mitglieder insbesondere in den frühen Jahren der Bundesrepublik eine bedeutende Rolle in der CDU.
Gesellschaftliche Reintegration: Millionen von Deutschen waren NSDAP-Mitglieder gewesen, oft aus Opportunismus oder Zwang. Die CDU verstand sich als integrative Partei.
Während viele frühere NSDAP-Mitglieder nach 1945 in die CDU eintraten,
Gesellschaftliche Reintegration: Millionen von Deutschen waren NSDAP-Mitglieder gewesen, oft aus Opportunismus oder Zwang. Die CDU verstand sich als integrative Partei.
Während viele frühere NSDAP-Mitglieder nach 1945 in die CDU eintraten,
In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion lag der Anteil früherer NSDAP-Mitglieder in den ersten Legislaturperioden schätzungsweise bei 15 bis 20 Prozent.
Pragmatische Personalpolitik: Konrad Adenauer setzte auf Fachkompetenz, auch wenn Personen eine NS-Vergangenheit hatten.
In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion lag der Anteil früherer NSDAP-Mitglieder in den ersten Legislaturperioden schätzungsweise bei 15 bis 20 Prozent.
Pragmatische Personalpolitik: Konrad Adenauer setzte auf Fachkompetenz, auch wenn Personen eine NS-Vergangenheit hatten.