Was du nicht verstehst, betrachte länger und schweige.
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Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab' ich vernommen!
Mörike
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab' ich vernommen!
Mörike
wo die Drachenlieder leise klingen,
und von Sternenstaub befallen,
Elfen durch die Nebel schwingen.
Das Schwert im Fels, von Moos geküsst,
erzählt von einer fernen Zeit,
die kein Lebender vermisst,
doch in jedem Epos noch gedeiht.
wo die Drachenlieder leise klingen,
und von Sternenstaub befallen,
Elfen durch die Nebel schwingen.
Das Schwert im Fels, von Moos geküsst,
erzählt von einer fernen Zeit,
die kein Lebender vermisst,
doch in jedem Epos noch gedeiht.
bleibt staunend jeder Träumer steh’n.
Wo Schmetterlinge flüchtig schweben
und Zauberwesen im Takte beben.
bleibt staunend jeder Träumer steh’n.
Wo Schmetterlinge flüchtig schweben
und Zauberwesen im Takte beben.
ohne einen Stein zu legen.
Ich lasse Drachen fliegen, ohne Flügel zu brauchen.
Jeder besitzt mich, doch nicht jeder nutzt mich gleich.
Ich bin die einzige Grenze, die du jederzeit überspringen kannst.
Wer bin ich?“
ohne einen Stein zu legen.
Ich lasse Drachen fliegen, ohne Flügel zu brauchen.
Jeder besitzt mich, doch nicht jeder nutzt mich gleich.
Ich bin die einzige Grenze, die du jederzeit überspringen kannst.
Wer bin ich?“
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.
R M Rilke
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.
R M Rilke