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Dein soziales Netzwerk für Kunst außerhalb von Galerien und Institutionen. Seit 1992. Frankfurt. https://www.thing-frankfurt.de/
Dass der Staat in letzter Konsequenz alles finanziert, hat es schon gegeben. Das nannte sich Sozialismus und ist gründlich gescheitert.

Die Idee ist aber nicht gänzlich tot, sondern lebt in einer Version light weiter fort. Besonders in der Kultur.
September 21, 2025 at 1:40 PM
Warum finanziert der Staat eine Oper, aber (in der Regel) kein Stahlwerk?

Dafür muss es eine Erzählung geben, die sich auch die Einzelkünstler aneignen können und darauf auch Forderungen stellen.

#kunst #kultur #kulturpolitik
September 21, 2025 at 1:40 PM
Das färbt auch auf die „kleinen“, die Einzelkünstler ab.

Sie können sich daraufhin fragen: „Steht mir das nicht auch zu?“

Ihre Lage ist meist schlechter als die der Institutionen, aber sie erstehen eine Rechtfertigung ihrer Situation.
September 21, 2025 at 1:40 PM
Für die Gattung mag das in dieser allgemeinen Form zutreffen. Für das einzelne Werk muss noch mehr hinzukommen.

Man betrachte parallel diese Frage:

Was ist ein Bakterium?

Wenn ich antworte, das entschiede die Scientific Community, dann ist das zwar nicht falsch, aber unzureichend.
September 18, 2025 at 10:33 AM
Schon auf der #Kunsthochschule:

Der Kunstprofessor als Vorbild als Superbohemian, der vom Staat bezahlt wird.

Gerade seine Seltenheit in bürgerlichen Lebensläufen, seine absolute Ausnahme, macht ihn so attraktiv.
August 27, 2025 at 5:12 PM
Weitergefragt:

Hat #Kunst einen Anteil daran?

#Kunst als vehementer Ausdruck, als Verkörperung einer antibürgerlichen #Arbeitsethik.

Auch sie zerstört die Vorstellung von 'ordentlicher #Arbeit', die 'ordentlich' bezahlt werden sollte.
August 27, 2025 at 5:07 PM