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stephanie4mohr.bsky.social
@stephanie4mohr.bsky.social
Theatre. Director. Regisseurin. Metteuse en scène.
Postkarten. Postcards.
...
Heart time islander

www.stephaniemohrregie.com
Und am Ende kommt die Erinnerung aus der Schublade und man wundert sich, was das war. David Lynch lässt grüßen. Danke!“

Danke dafür.
September 12, 2025 at 6:21 AM
Ich fand den Abend gestern fantastisch und möchte mich dafür bedanken! Er hat mich gepackt, vermöbelt, in meiner Haltung bestärkt und trotzdem mit Fragen konfrontiert, die viel zu lange schon unbeantwortet blieben.
September 12, 2025 at 6:21 AM
und heute bekam ich eine lange Nachricht, die mit diesen Zeilen endet:
„Und ich liebe es, wenn Theater mich so aufwühlt und auch ich mir Fragen stellen muss!
Und so hatte jede:r gestern Abend Momente zu erzählen, die sie/er verdrängt hat. Das kann nur Theater. Deshalb brenne ich für die Bühne.
September 12, 2025 at 6:21 AM
wenn er sich denn einlässt: Das Lachen über die Absurdität unseren Pandemie-bedingt veränderten Lebens kehrt sich womöglich in Schmerz oder Verwirrung, Hilflosigkeit vielleicht aber auch in Suche nach Trost auf überraschenden Wegen.…
Jemand war gestern in der Vorstellung, wir kannten uns nicht,
September 12, 2025 at 6:21 AM
Raphael von Bargen, Robert Joseph Bartl, Katharine Klar, Alexandra Krismer, Julian Valerio Rehrl, Ulrich Reinthaller - ihr seid großartig!
Erinnerungen kommen hoch an unserem Abend, Fragen, Gefühle. Das ist nicht sauber abgezirkelt, jeder Zuschauende wird seinen eigenen Kosmos aufmachen müssen,
September 12, 2025 at 6:21 AM
halten sich der Oberfläche fest.
Ein phantastisches Sextett - ja, ich darf das sagen, ich habe ihnen wochenlang zuschauen dürfen - von Schauspielerinnen interpretiert diesen tollen Text, gibt sich ihm hin, meißelt präzise, brillante Charakterstudien heraus.
September 12, 2025 at 6:21 AM
von Figuren: Meine Phantasie springt auf so etwas an, seit jeher - ich bin z.B. auch ein großer Lynch-Fan. Ich mag den Spalt, durch den das Unheimliche gemeinsam mit dem unheimlich Komischen in unser Leben eindringt. Manche hassen ihn scheinbar und verspotten lieber, als genauer hinzuschauen,
September 12, 2025 at 6:21 AM
Vollständigkeit und ohne Schwarz-Weiß-Malerei. Im 2. Teil unseres Abends öffnet er diesmal auch am Theater die Falltüren, die man sonst eher aus seinen Romanen kennt. Es sind Falltüren in die Dunkelheit, Vexierspiele, Verschiebungen von angeblichen Realitäten im Schmerz und in der Einsamkeit
September 12, 2025 at 6:21 AM
Er entwirft zunächst mit großem Gespür für Komik (ja, Herr Pesl und ich haben ganz offensichtlich - wie es scheint übrigens auch der eine oder andere Zuschauer - einen völlig unterschiedlichen Begriff von Humor) Miniaturen, überspitzte Sketches aus dem Pandemie-Alltag, ohne Anspruch auf
September 12, 2025 at 6:21 AM
das Wesentliche: In meinen Augen hat Daniel Kehlmann mit “Ostern“ einen mutigen, sehr besonderen Text geschrieben, der sich dem Thema Covid nicht in einer linearen Geschichte nähert, aber auch nicht in der vielleicht derzeit angesagteren Form einer assoziativen oder diskursiven Textfläche.
September 12, 2025 at 6:21 AM
ich doch die Gelegenheit ergreifen, erstmals zunächst in der hiesigen Öffentlichkeit eine Gegendarstellung zu wagen.
Kurz habe ich überlegt, die Gavin Newsom-Methode anzuwenden und mit ähnlichem teilweise bösartigem Wortlaut zurückzuschlagen. Aber ich lasse es und konzentriere mich auf
September 12, 2025 at 6:21 AM
einlässt und mit dem Gesehenen auseinandersetzt, der nicht gerade eine mehr oder weniger undurchsichtige Agenda fährt, keinen reißerischen oder überheblichen Ton anschlägt. Das ist dann schön.
Heute haben wir also kein Glück. "Augen auf bei der Berufswahl", ich weiß... Aber nach den Schlägen
möchte
September 12, 2025 at 6:21 AM
Hat man Glück, ist die Besprechung gut, und Menschen fühlen sich durch sie animiert ins Theater zu kommen.
Hat man richtig großes Glück, wird genau hingeschaut, womöglich wird man auch noch verstanden: Der oder die RezensentIn ist vielleicht ein kluger, einfühlsamer Kopf, der sich wirklich
September 12, 2025 at 6:21 AM
Erarbeitete zu schwingen. Da steht es dann, Schwarz auf Weiss: Daumen rauf! Daumen runter! Gut! schlecht! Lobeshymnen, Beleidigungen, Vernichtungen, Existenzgefährdung. Gerne auch Shitstorm und Hohn in den anonymisierten Kommentarspalten.
September 12, 2025 at 6:21 AM
Wir Theaterschaffenden - nicht nur wir, ich weiß, aber heute möchte ich von uns reden - beugen uns ja ständig einem System, in dem der Abend der Premiere von sogenannten Kritikern beäugt und bedacht wird, die dann das Recht haben, am nächsten Tag das Fallbeil über das von uns Erdachte, Erträumte,
September 12, 2025 at 6:21 AM
Fotos 1 JÄGERSTÄTTER & 2 IN DER LÖWENGRUBE ©Moritz Schell // 3 DER BOXER ©Erich Reismann // 4 DIE WEBERISCHEN ©Oliver Hadji
November 23, 2024 at 6:34 PM
Danke für das Geschenk Deiner WEBERISCHEN (UA, 2006), JÄGERSTÄTTER (UA, 2013), DER BOXER (UA, 2015), GALÁPAGOS (UA, 2017) und IN DER LÖWENGRUBE (Neuinszenierung 2018) - Meilensteine für mich....
Ich freue mich auf das, was da noch kommen wird.
Danke, ganz einfach, für DICH!
November 23, 2024 at 6:34 PM