satanicmonsto.bsky.social
@satanicmonsto.bsky.social
they/them || Interested in all kinds of sciences (mostly sociology and adjacent fields), cute animals, politics, and metal music || DE, EN || only here to lurk
Bei uns war in einem Methodik-Seminar im Master die Prüfungsleistung, einen vernünftigen Forschungsantrag zu schreiben. Das hat mir klar gemacht, wie viel Zeit und Energie in diese Anträge fließt und auf welch hohem Niveau sie geschrieben sind. Es ist eben kein einfaches "wir hätten gerne Geld".
January 9, 2026 at 2:37 PM
"Heimat" von Heaven Shall Burn findet keine Erwähnung in der Liste, obwohl das eindeutig das beste Album des Jahres ist!!1!

Spaß beiseite, ich habe wieder einige gute und (für mich) neue Bands entdeckt. Vielen Dank dafür.
December 24, 2025 at 9:51 PM
Certainly is a list.
I only watched 24, so clearly some gaps to fill.
Also, not just bad/pretentious choices, but also omissions. What about Star Wars Episode 3? The Wild Robot? The Sound of Metal? Skyfall? Into the Spider-Verse? So many good films missing.
December 23, 2025 at 2:35 PM
Sie wollen mich aber auch unbedingt falsch verstehen.

Ich habe tatsächlich besseres zu tun als auf Ihre Strohmänner einzugehen und werde nicht weiter antworten.
December 23, 2025 at 1:46 PM
Soweit ich weiß, lassen sich viele Männer, insb in den USA, aus ästhetischen Gründen beschneiden. Das würde ich nicht als Genitalverstümmelung bezeichnen.
Beschneidungen bei Kindern lehne ich ab und würde ich gerne verboten sehen. Das würde ich als Verstümmelung bezeichnen.
December 23, 2025 at 1:33 PM
1. Sie haben den Begriff der Kultur angeführt, warum obligt die Definition nun mir? Zumal es die eine endgültige Definition nicht gibt.
2. Ja, ich nenne einfach mal Religion als Beispiel. Ich würde Religionen nicht verbieten wollen. Einige religiöse Praktiken hingegen schon.
December 23, 2025 at 1:30 PM
Nein, das setze ich explizit nicht gleich. Falls meine Formulierung da missverständlich war, tut mir das leid.

Also nochmal ganz deutlich: FGM gehört verboten. Ausnahmslos, für alle, überall.

Ästhetische Eingriffe im Erwachsenenalter können erlaubt sein/bleiben.
December 23, 2025 at 1:28 PM
Kulturen? Ja. Das ergibt sich mMn aus den allgemeinen unveräußerlichen Menschenrechten. Zumindest würde mir keine Kultur einfallen, die nicht schützenswert wäre.

Praktiken? Nein, insb. wenn andere davon betroffen sind. Beispielsweise wird Walfang z.T. traditionell begründet. Das lehne ich ab.
December 23, 2025 at 1:21 PM
Mir ging es eher um ästhetische Eingriffe.

Da Körperintegritätsdysphorie noch sehr wenig erforscht ist, würde ich keine pauschale Aussage zu Verbot oder Erlaubnis abgeben.
Vermutlich wäre eine professionelle Amputation besser als eine selbst durchgeführte aufgrund des Leidensdrucks.
December 23, 2025 at 1:19 PM
Darum habe ich den Post gestartet mit: "Wenn ich das Paper richtig verstehe", weil aus ihm kein "wokes Plädoyer für die weibliche Genitalverstümmelung" herauszulesen ist, wie es die GWUP behauptet, um wieder mal gegen die "Woke-Ideologie" zu hetzen.
Aber vl habe ich das Paper auch falsch verstanden.
December 23, 2025 at 12:01 PM
Wenn Erwachsene sich beschneiden lassen wollen, sollen sie das gerne tun. Wenn es medizinische Gründe gibt, würde ich es auch nicht verbieten. Aber darum geht es ja eigentlich nicht gerade, also ja, auch an Jugendlichen und Frauen.
December 23, 2025 at 11:57 AM
Dann sind wir doch eigentlich einer Meinung oder nicht?
Statt "woke" als Totschlagkategorie zu nutzen, wie es die GWUP tut, bringst du Argumente gegen das Paper. Das ist genau das, was ich von der GWUP erwartet hatte und worauf meine ursprüngliche Antwort abzielte.
December 23, 2025 at 11:53 AM
Ich verstehe es daher als eine Kritik am Diskurs, nicht als ein Plädoyer für Genitalverstümmelungen. Das sind zwei verschiedene Dinge. Und ich finde durchaus, dass es wert ist, sich mit den Argumenten auseinanderzusetzen statt sie als "woke" abzustempeln. D.h. nicht, dass man ihnen zustimmen muss.
December 23, 2025 at 11:50 AM
..., ob es Zustimmung gibt etc.
Außerdem verstehe ich das Paper so, dass sie die von ihnen kritisierten Folgen des "FGM-Diskurses" als unintendiert ansehen, aber sie trotzdem diskutiert werden sollten, z.B. welche Auswirkungen der Diskurs auf der Selbstbild betroffener hat.
December 23, 2025 at 11:47 AM
Selbstverständlich lehne ich Genitalverstümmelungen ab. (Ich dachte nicht, dass ich das explizit erwähnen muss.) So wie ich das Paper verstehe, lehnen auch die Autor:innen Verstümmelungen ab, plädieren dabei jedoch für eine klarere Definition, was "Verstümmelung" ist, was ein ästhetischer Eingriff,
December 23, 2025 at 11:46 AM
Ich schiebe es mal auf die Uhrzeit meines Posts und die Zeichenbegrenzung, dass ich folgende Dinge nicht deutlich genug gemacht habe: Ich gebe das Paper so wieder, wie ich es verstehe; d.h. nicht, dass ich diese Meinung teile. Ich finde, Beschneidungen (an Kindern) sollten auch verboten werden.
December 23, 2025 at 11:44 AM
Damit meine ich, dass die Autor:innen des Papers schreiben, dass (1) auch Jungen im globalen Süden betroffen sind und dass (2) auch im Westen / globalen Norden Eingriffe an Genitalien von Kindern vorgenommen werden, welche auch kritisch hinterfragt werden sollten ob ihrer Notwendigkeit.
December 23, 2025 at 11:42 AM
Nein.
December 23, 2025 at 11:35 AM
Diese Frage müsstest du bitte den Autor:innen des Papers stellen. In ihrer Conclusion schreiben sie, dass "Almost without exception" auch Jungen betroffen sind.
Ich kritisiere lediglich, dass die GWUP keinerlei inhaltlichen Argumente bringt und das Paper einfach als "woke" abstempelt.
December 23, 2025 at 11:34 AM
... sich das Paper tatsächlich durchzulesen und es skeptisch zu reflektieren.
"Die Woken sind für Genitalverstümmelung" klickt auch viel besser als "Ist der Westen überheblich? Sollten wir unser eigenes Handeln hinterfragen?"
December 23, 2025 at 12:52 AM
Sie verteidigen dabei, soweit ich das sehe, nicht "die Praktik" (die es nach ihrer Ansicht gar nicht gibt, weil es unterschiedlichste Prozeduren gäbe), sondern fordern eine äquivalente Diskussion über westliche Praktiken.
Aber sie einfach als woke zu betitelt ist wohl einfacher als...
December 23, 2025 at 12:51 AM
Wenn ich das Paper richtig verstehe, kritisieren sie insbesondere, dass der Fokus der Berichterstattung auf afrikanischen Mädchen liegt, während Jungen ebenfalls betroffen sind und es auch Praktiken wie Beschneidungen im globalen Norden gibt, was nicht in gleichem Maße kritisiert wird.
December 23, 2025 at 12:48 AM
Ich hatte das Vergnügen in meinem ersten Semester bei ihm in der Vorlesung zu politischer Ideengeschichte zu sitzen.
Definitiv sehr fordernd als Ersti, aber ich schätze sehr, wie viel ich gelernt habe.
December 18, 2025 at 9:00 AM
Der Artikel, auf den sich das von Ihnen gepostete Bild bezieht, benutzt zwar den Begriff "Habitus" nicht, aber vieles, was darin beschrieben wird, würde ich unter Habitus subsumieren.

Hier nochmal der Link: www.ndr.de/nachrichten/...
"In komplett fremde Welt geworfen": So ergeht es Arbeiterkindern an der Uni
In Deutschland beeinflusst das Elternhaus stark die Entscheidung für ein Studium. Wer als Erster in der Familie studiert, begegnet besonderen Herausforderungen - auch in Schleswig-Holstein.
www.ndr.de
December 7, 2025 at 5:05 PM
Und ein entsprechender Habitus hilft dabei immens.
December 7, 2025 at 4:54 PM