Studio Christos ✺ KI Kreative Intelligenz
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Studio Christos ✺ KI Kreative Intelligenz
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Ich mache die Veränderung durch kreative Intelligenz zu meinem Kernthema. Arbeit neu gedacht mit KI.

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Vier Tabs offen, vier verschiedene KI-Modelle. Das ist digitale Bindungsangst, dachte ich. Bis ich hörte, wie zwei der klügsten KI-Forscher der Welt arbeiten.

Genau so.

Ich zahle für Claude. Ich zahle für ChatGPT. Gemini nutze ich über mein Google Workspace, und manchmal teste ich Mistral – […]
Kein KI-Modell kann alles ✺ Deshalb nutze ich 4
Vier Tabs offen, vier verschiedene KI-Modelle. Das ist digitale Bindungsangst, dachte ich. Bis ich hörte, wie zwei der klügsten KI-Forscher der Welt arbeiten. Genau so. Ich zahle für Claude. Ich zahle für ChatGPT. Gemini nutze ich über mein Google Workspace, und manchmal teste ich Mistral – ein europäisches Open-Source-Modell, das mir zeigt, dass künstliche Intelligenz nicht nur aus dem Silicon Valley kommen muss. > Vier Abos. Das ist – nennen wir es beim Namen – digitale Beziehungsunfähigkeit. Als ich den Lex Fridman Podcast: State of AI in 2026 gehört habe – über vier Stunden KI-Deep-Dive mit den Forschern Sebastian Raschka und Nathan Lambert – da saßen zwei der klügsten Köpfe in der KI-Forschung und haben im Grunde dasselbe zugegeben. Sie benutzen auch alle parallel KI-Modelle. Nicht weil sie unentschlossen sind, sondern weil kein einziges Modell alles kann. ## Benutze es, bis es kaputtgeht Nathan Lambert, Post-Training-Lead am Allen Institute for AI, beschreibt sein Setup ziemlich direkt: ChatGPT mit Thinking-Modus für Recherche und Informationsfragen. Gemini für schnelle Alltagssachen, die man früher gegoogelt hätte. Claude Opus für Code und tiefere Denkaufgaben. Und Grok für Echtzeit-Informationen. Der Mann hat vier verschiedene KI-Modelle im Alltag, und das ist sein Job. Sebastian Raschka, der Autor von „Build a Large Language Model from Scratch", bringt es auf den Punkt: Du benutzt ein Modell, bis es dich enttäuscht. Dann wechselst du. So wie bei Browsern. Du probierst nicht parallel aus, ob Google Maps in Safari besser lädt als in Firefox. Du wechselst erst, wenn etwas nicht funktioniert. Das hat mich beruhigt und gleichzeitig frustriert. * Beruhigt, weil selbst Forscher kein perfektes Tool haben. * Frustriert, weil ich insgeheim gehofft hatte, dass irgendwer mir sagt: „ _Nimm nur dieses eine, der Rest ist überflüssig._ " * Das passiert nicht. Vermutlich nie. Was mich aber richtig zum Nachdenken gebracht hat, war Lex Fridmans Beobachtung über den Schwellenwert-Effekt bei KI-Modellen (im Grunde: wann du von verliebt zu genervt wechselst): Ein Modell macht etwas Kluges, und du verliebst dich. Du bleibst dabei, baust Routinen auf, gewöhnst dich an die Eigenheiten. Bis es etwas richtig Dummes macht und plötzlich bist du wieder auf dem Markt, probierst das nächste Modell aus. Und der Zyklus beginnt von vorn. > Das ist im Grunde Tinder für KI-Tools. Ich suche was Festes, aber die Realität ist: Es ist kompliziert. ## Was ich daraus für mich gelernt habe Hier ist, was ich seit 2022 täglicher Nutzung von künstlicher Intelligenz und diesem Podcast für mich festhalte: ### Was jedes Modell für mich am besten kann: * Claude ist mein Denkpartner. Für Texte, Strategien, komplexe Zusammenhänge. Wenn ich laut denken will, öffne ich Claude * ChatGPT ist mein Allrounder. Schnelle Fragen, Recherche, wenn ich einfach eine Antwort brauche und nicht eine Diskussion * Gemini ist mein Faktencheck. Große Kontextfenster, gut für lange Dokumente, und die Google-Integration ist praktisch * Mistral, wenn ich bewusst aus der US-Tech-Blase raus will und eine europäische Perspektive bevorzuge ### Und hier ist, was ich vorher falsch gemacht habe: * Gedacht, es gibt das eine beste KI-Modell (gibt es nicht) * Mich geärgert, wenn ein Modell bei einer Aufgabe versagt hat, statt einfach zu wechseln * Zu viel Zeit damit verbracht, Modelle zu vergleichen, statt sie einfach zu benutzen Das klingt jetzt vielleicht banal. Aber für mich war es ein Shift. Ich habe aufgehört, nach dem perfekten KI-Werkzeug zu suchen, und angefangen, das richtige Werkzeug für den richtigen Moment zu greifen. Wie in einer Werkstatt. Ein Hammer ist super – für Nägel. Aber versuch mal, damit eine Schraube reinzudrehen. Geht irgendwie und am Ende ist es krumm. > Die Differenzierung zwischen den Modellen für künstliche Intelligenz wird übrigens kleiner, nicht größer. Sowohl Sebastian als auch Nathan betonen das. Die Technologie dahinter ist ähnlich, die Ideen fließen frei zwischen den Laboren, Forscher wechseln ständig die Unternehmen. Was heute den Unterschied macht, sind keine geheimen Algorithmen – es sind Budget, Infrastruktur und letztlich: wie gut das Produkt drumherum gebaut ist. Das heißt für mich als Nutzer: Die Entscheidung für ein KI-Modell ist weniger eine technische Frage und mehr eine Frage der Gewohnheit, der UI-Oberfläche und – ich sage das ungern – des Gefühls. Claude fühlt sich für mich anders an als ChatGPT. Nicht besser oder schlechter. Anders. Und dieses "_Anders_ " ist der Grund, warum ich für beides zahle. Vielleicht kommt irgendwann das eine Modell, das alles kann. Sebastian Raschka glaubt, die Zukunft sind eher mehrere spezialisierte Modelle für verschiedene Aufgaben. Ich halte mich mit Prognosen zurück. Die KI-Welt dreht sich schneller, als ich tippen kann. Aber ich weiß, was jetzt funktioniert: aufhören zu suchen, anfangen zu benutzen. Und wechseln, wenn es bricht. Studio Christos ✺ KI Kreative Intelligenz
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February 11, 2026 at 9:59 AM
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KI ändert die Tools. Menschen bleiben Menschen. Rate mal, was wichtiger wird.
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Das Problem ist nicht, dass KI zu schlau ist. Das Problem ist, dass wir verlernt haben, neugierig zu sein.
October 24, 2025 at 6:50 PM
KI mit Gedächtnis klingt bequem ✺ vielleicht zu bequem
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October 24, 2025 at 11:37 AM
Wie erklärst du ✺ wer du (beruflich) geworden bist?
## Dein Lebenslauf erzählt gar nichts. Deine Geschichte schon. Wie bringst du all das, was weh tat und dich trotzdem weitergebracht hat, in eine Minute, die ehrlich ist? An Kunden? An Headhunter? An dich selbst? Diese Frage hat mich mehr ins Schwitzen gebracht als jedes Bewerbungsgespräch. Ich wollte Struktur. Ich bekam Chaos. Bis ich verstand: _Struktur allein reicht nicht._ Du brauchst Ankerpunkte. Dinge, die dich im Boden der Realität verankern. ## 1. Anker – Vertrauen Vertrauen entsteht nicht aus Worten, sondern aus Kontext. Wenn du erklärst, **woher deine Erfahrung kommt** , musst du den Boden zeigen, auf dem du stehst. Bei mir: Projekte mit **ERGO, OTTO Group, Frank Thelen**. Namen, die Gewicht haben. Komplexität, die man nicht faken kann. Das ist kein Namedropping. Das ist Schweiß, Druck, Verantwortung. Und die Momente, in denen du merkst, ob du es wirklich drauf hast. Das sind die Nächte, in denen du zweifelst, fluchst, lernst und trotzdem ablieferst. Weil du weißt, dass keiner kommt, der es für dich macht. Vertrauen kommt nicht aus Reden. Vertrauen kommt, wenn du bleibst, während andere schon gegangen sind. ## 2. Anker – Praxis Praxis ist das, was du dir antrainierst, wenn keiner applaudiert. Sie beginnt dort, wo Wissen schwitzt, stolpert und sich wieder fängt. Bei meinem eigenen Startup wenighair habe ich das am eigenen Kopf gelernt. Ich wollte nur verstehen, wie man ein gutes Produkt baut und fand mich plötzlich mitten in einem Universum aus Skills, Tools und To-dos wieder. * Ich schnitt Videos für YouTube * Schrieb SEO-Texte für Google * Bastelte Newsletter, baute Community, testete, scheiterte, startete neu Jeder Fehler war ein Mini-Studium. Jede gelöste Hürde ein Stück Klarheit. Aus dem Spezialisten, der alles richtig machen wollte, wurde ein Generalist, der weiß, was wirklich funktioniert. Nicht, weil ich es geplant hatte sondern, weil die Realität mir keine Wahl ließ. Und genau dort, zwischen Anspruch und Chaos, passiert Lernen. Nicht in der Theorie. Sondern im Tun. ## 3. Anker – Erfolg Erfolg ist kein Gefühl. Erfolg ist eine Statistik. Ein Muster aus Datenpunkten, das erst dann Bedeutung bekommt, wenn du die Geschichte dahinter kennst. * 200+ Platz-1-SEO-Rankings * 1000+ Keywords auf der ersten Seite * 450+ Videos * Ein skalierbarer Onlinekurs Auf dem Papier sieht das aus wie Trophäen. In Wahrheit sind es Koordinaten eines langen Wegs. Beweise dafür, dass Methode irgendwann Wirkung erzeugt. Kein Zufall, kein Glück, sondern Konsequenz, Schweiß und Neugier. ## Drei Anker. Eine Geschichte. Nicht gebaut – passiert. ## Wenn Struktur auf Bedeutung trifft Vertrauen → Praxis → Ergebnis. Drei Anker, ein System. Ich nenne es **Kreative Intelligenz**: die Fähigkeit, _logisch zu denken und kreativ zu handeln_. Es ist die Architektur hinter allem, was ich tue von der Strategie bis zum Satzbau. Ich habe über genau dieses Thema in der aktuellen **KI ✺ Kreative Intelligenz Episode #4** gesprochen darüber, warum Struktur erst dann funktioniert, wenn sie sich an deine Geschichte anpasst. 0:00 /2:21 1× Mein System hilft mir, meine Geschichte zu erzählen. Nicht, um Eindruck zu machen, sondern um zu erkennen, wie ich hier angekommen bin. In jedem Schritt zeigt sich ein wenig mehr was bleibt, was fehlt, was wächst. Manche Dinge versteht man erst, wenn man sie laut macht. ## Hinter jedem Titel steckt ein Mensch Manche laut. Die meisten leise. Und du? Was hat dich in den letzten Jahren (beruflich) wirklich verändert? Vielleicht war’s kein Plan. Vielleicht nur das Leben. Vielleicht war es nicht schön. Vielleicht war es genau richtig. Nicht, was du erreicht hast zählt, sondern, was dich verändert hat, während du es versucht hast. Am Ende zählt nicht, was du warst. Sondern, was in dir gewachsen ist. Studio Christos ✺ KI Kreative Intelligenz
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October 11, 2025 at 8:11 AM
3 Jahre mit KI ✺ Mein Kopf funktioniert nicht mehr normal.
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September 5, 2025 at 7:00 AM
Mein Gehirn ✺ 100 offene Tabs. Dann kam der Reset.
Mein Kopf war die letzten Monate ein Browser mit gefühlt 100 offenen Tabs. UX-Kram. wenighair-Strategie. Jeden Tag ein neuer KI-Hype, der nächste 'Game-Changer'. Ein endloser Strom an Tools und Gurus. Und ich mittendrin mit der einen Frage: Wo finde ich meinen Platz in diesem Lärm? Der August war kein weiterer To-Do-Listen-Marathon. Er war der Reset-Knopf. Es war der Moment, in dem du merkst, dass 20 deiner offenen Tabs zum selben Thema gehören. Du ziehst sie zusammen, gibst der Gruppe einen Namen und plötzlich ist da kein Chaos mehr. Sondern Klartext. Bei mir hieß dieser Gruppen-Tab: KI ✺ Kreative Intelligenz Die ersten fünf KI-Episoden waren quasi meine Public Beta. Ein lautes Nachdenken darüber, wie ich meine 16 Jahre Erfahrung in die KI-Welt übersetze. Und das 60-Sekunden-Video über meine Neuausrichtung? Das war mein erster Meilenstein. Der Moment, in dem ich alles auf einen Punkt bringen wollte: Wer ich war, wer ich bin und wohin meine Reise geht. Jetzt ist es raus. Die Maschine läuft jetzt warm und die nächsten KI-Episoden sind schon abgedreht. Kennst du das Gefühl, wenn sich Dutzende lose Gedanken plötzlich zu einem einzigen, klaren Bild zusammenfügen? Was hat es bei dir ausgelöst? Mitten in diesem Flow klingelt das Telefon. Schweizer Nummer. SRF3. Ein anderer Tab, der schon ewig offen war: Mein Startup 'wenighair'. Sie wollten die Story über den Glatzen-Typen. Verständlich. Aber mein Deal war ein anderer. Ich habe das Interview genutzt, um meinen Punkt zu machen: Es geht nie um das "Was". Es geht immer um das "Wie". _Wie_ baust du aus einem Tabu-Thema mit KI ein profitables Business? _Wie_ nutzt du als Gründer deine Nischen-Expertise, um einen Markt auf links zu drehen? Das wenighair-Interview, das im Oktober kommt, ist für mich der ultimative Proof-of-Concept für meine "Kreative Intelligenz"-Methode. Gleichzeitig bekam dieser aufgeräumte Browser eine neue Startseite: der Relaunch meiner Studio-Website. Und jetzt? Wenn alles sortiert ist, was machst du dann? Du öffnest einen neuen, verdammt wichtigen Tab. Ich gründe ein AI SaaS Startup. Mit wenighair habe ich gelernt, ein Business aus dem Nichts aufzubauen. Jetzt gehe ich den nächsten Schritt und gründe zum zweiten Mal: ein SaaS-Produkt. Es ist ein Kreis, der sich schließt. Meine Reise begann im Code, führte über den Menschen (UX) und die Story (wenighair) und mündet jetzt wieder im Code, aber mit der ganzen Erfahrung im Gepäck. Ich nehme dich mit auf diese SaaS-Reise. Ohne Filter. Du siehst den ersten Prototypen, die Jagd nach Product-Market-Fit, die ersten zahlenden Kunden und die Bugs, die Nächte kosten werden. Das volle Programm. Keine polierte Doku, sondern ein echtes Experiment. Weil der wahre Wert darin liegt, mitzuerleben, wie eine Idee im Feuer der Realität geformt wird. Welcher Tab ist bei dir schon viel zu lange offen und wartet nur darauf, dass du endlich alles andere sortierst, um dich voll drauf zu stürzen? Der August hat meine 100 Tabs nicht geschlossen. Er hat sie zu einem verdammt schnellen Browser gemacht. Die Zeit des Sortierens ist vorbei. Jetzt wird gebaut. Studio Christos ✺ KI Kreative Intelligenz
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August 31, 2025 at 2:39 PM