banner
blushpeony.bsky.social
@blushpeony.bsky.social
Hier greift der Adultismus wieder. Kinder auf Augenhöhe und als gleichberechtigte PartnerInnen zu betrachten, fällt vielen Eltern immer noch schwer.
July 30, 2024 at 11:26 AM
Wenn man keine Kraft/ Zeit hat etwas bestimmtes zu unternehmen, warum nicht ehrlich sein?
July 30, 2024 at 11:25 AM
Wenn es finanzielle Gründe gibt, dass man etwas nicht kauft, warum dem Kind das in diesem Moment nicht mitteilen? „Ich habe leider nicht genug Geld, dir das zu kaufen.“
July 30, 2024 at 11:25 AM
Eine offene Kommunikation auf Augenhöhe hingegen ist unmittelbarer und erfolgreicher. Sie erscheint dem Kind auch viel weniger willkürlich.
July 30, 2024 at 11:24 AM
Oder das Zugestehen von Dingen oder Erlebnissen, die man ressourcentechnisch erbringen könnte, dem Kind aber aus Prinzip verwehrt.
July 30, 2024 at 11:23 AM
Das Kind lernt dadurch nicht etwa, dass Schmerz nicht wehtut - Schmerzimpulse werden vom Gehirn unterbewusst ausgewertet - sondern nur, dass man bei Schmerz oder heftigem Schreck durch einen Sturz von der Bezugsperson keinen Trost nach eigenem Ermessen findet.
July 30, 2024 at 9:36 AM
Den Trost, den man nach einem Sturz bewusst nicht spendet zum Beispiel.

„Das war doch nicht so schlimm, steh wieder auf. Guck, ist doch nichts passiert.“
statt
„Ist alles okay? Soll ich pusten?“
July 30, 2024 at 9:36 AM
Ich setze noch einen oben drauf und behaupte, Kinder kann man nicht verwöhnen.
Und es ist schon gar keine Schutzmaßnahme für die Kinder selbst, ihnen etwas abzusprechen, was man mit Leichtigkeit erbringen könnte.
July 30, 2024 at 9:32 AM
Unsere Gesellschaft ist adultistisch. Es wird nicht in Frage gestellt, ob man die eigenen PartnerInnen verwöhnen darf. Bei Kindern hingegen ist es verpönt.
July 30, 2024 at 8:35 AM