Alex
Alex
@apellengahr.bsky.social
Das ist bei der internationalen Konkurrenz auch nicht anders. Daher hast Du schon Recht, auf diesen Deal zu gucken. 15 Millionen Euro oder 30 Prozent oder rund sechs Prozent der gesamten Einnahmen aus Werbung und Sponsoring pro Jahr mehr – das ist schon was. (3/3)
November 24, 2025 at 10:45 AM
Die Bayern nehmen rund 180 ihrer 240 Mio. Euro aus dem Sponsoring mit den drei großen Sponsoren Audi, Adidas und Telekom ein. Ich erwähne das nur, um zu zeigen, wie konzentriert die Sponsoringeinnahmen sind. Bei den großen Sponsoren spielt die Musik. (2/3)
November 24, 2025 at 10:45 AM
Danke für das Feedback, Sergio! Der neue Telekom-Deal soll den Bayern angeblich 15 Millionen Euro mehr pro Jahr einbringen (50 Millionen Euro -> 65 Millionen Euro). Das sind nur rund 5 Millionen Euro weniger als bei der größten Konkurrenz – das ist ordentlich. (1/3)
November 24, 2025 at 10:45 AM
Verkauf der Trikots eines Ø-Spielers.

Und natürlich ist es, wenn man die Spielerkosten als Fixkosten annimmt, vorzuziehen, so viele Trikots eines Spielers wie möglich zu verkaufen, sofern alle weiteren Kosten des Trikots geringer sind als der Verkaufspreis, der Deckungsbeitrag also positiv ist.
November 24, 2025 at 10:25 AM
Interessanter Gedanke, Simon. Die Marge pro Stück ist bei einem Spieler wie Kane im Vergleich zum Ø-Spieler sicher geringer, aber vielleicht werden von Kane dafür auch so viele Trikots mehr verkauft, dass der FC Bayern mit seinen Trikots unter dem Strich mehr Gewinn erwirtschaftet als mit dem (1/2)
November 24, 2025 at 10:25 AM
Ja, aber diese Co-Benefits würden IMMER NOCH für Firmen überall, nicht nur in HH anfallen. Ergo können sie als entscheidungsrelevanter Faktor, der Hamburgs Reduktionsbemühungen nur scheinbar lohnenswerter macht, aus der Rechnung eliminiert werden. Der Gedanke ist doch nicht so schwer zu verstehen?
October 15, 2025 at 12:14 PM
... ökonomisch zweckrational handeln (Kostenkalküle optimieren etc.) und daher sehr wohl abwägen, ob sie lieber für 5 €/t CO2-Emissionen vermeiden oder ein diese Emissionen erlaubendes Zertifikat für 4 €/t kaufen und weiter unverändert ausstoßen (und vice versa für Reduktionskosten < 4 €).
October 15, 2025 at 12:09 PM
Gut, wenn man beim ökonomischen Handeln von Akteuren nicht grundsätzlich Zweckrationalität unterstellen kann, d. h. z. B. ein erwartbares Reagieren auf Preissignale, dann kann man sich jede diesbezügliche Politik sowieso sparen. Die Empirie zeigt allerdings, dass Akteure im Mittel durchaus... (1/2)
October 15, 2025 at 12:09 PM
1) Besser, wenn meine Red. mehr und jemand anderes weniger als ein Zertifikat kostet (jeweils pro t). Das habe ich bereits ausgeführt. Die Rechnung ist simpel.
2) Gut, aber diese nicht eingepreisten Co-Benefits haben andere Firmen ja auch, nicht nur die aus HH. Dieser Effekt ist also herauskürzbar.
October 15, 2025 at 11:00 AM
Diese Einsparkosten sind im Fall HH offensichtlich höher als die Zertifikatkosten, denn sonst hätte Hamburg diese Einsparungen längst vorgenommen, ohne dass es dafür eines Volksentscheides bedurft hätte, und die dafür benötigten Zertifikate gewinnbringend verkauft bzw. gar nicht erst erworben. (3/3)
October 15, 2025 at 9:53 AM
Wenn die Antwort auf alle drei Fragen "Ja" lautet, dann lassen sich die Co-Benefits bei der Entscheidung ausklammern und das Problem reduziert sich wieder auf die Kosten für ein Zertifikat für die nächste Tonne CO2 vs. die Einsparungskosten für diese Tonne. (2/3)
October 15, 2025 at 9:53 AM
1) Ging es bei dem Volksentscheid in HH um eine Reduktion der jährlichen CO2-Emissionen? 2) Fallen bei den Maßnahmen zur CO2-Reduktion nicht in den Zertifikatpreis eingepreiste Co-Benefits an? 3) Würden diese Benefits auch andernorts anfallen, wenn dort CO2-Emissionen reduziert würden? (1/3)
October 15, 2025 at 9:53 AM
Warum fordert man die "Co-Benefits" dann nicht direkt, wenn es eigentlich um diese geht statt um die CO2-Reduktion? Wäre das gegenüber dem Wähler nicht ehrlicher?

Ich dachte bisher, das Anliegen in Hamburg sei eine zusätzliche Reduktion der CO2-Emissionen gegenüber dem Ursprungspfad.
October 15, 2025 at 8:54 AM
Die von Ihnen beschriebenen "Co-Benefits" der CO2-Reduktion würden doch auch an allen anderen Orten auftreten, wo CO2 reduziert wird, korrekt? Wenn ja, könnte man sie aus der Berechnung ausklammern und das Problem reduzierte sich wieder auf den CO2-Preis, wenn nein, warum nicht?
October 15, 2025 at 8:45 AM
Nachvollziehbarer Klimaschutz ja. Nicht nachvollziehbare Klimasymbolik, deren Wert einzig im Zeichen des guten Willens liegt, die aber in der Sache selbst mehr Kosten verursacht als Nutzen bringt, nein. Diese Klimapolitik stärkt nur die, die der "Klimawahn" sowieso immer schon skeptisch stimmt.
October 15, 2025 at 8:41 AM
Aber das ist sie doch, sofern es um das Ziel der kosteneffizientesten CO2-Vermeidung geht.
October 15, 2025 at 8:25 AM
Wegen des ETS. Die Emissionen, die Hamburg durch die neue Maßnahme gegenüber dem vorherigen Reduktionspfad zu verhältnismäßig hohen Kosten zusätzlich einspart, können stattdessen an anderer Stelle emittiert werden, wo eine Reduktion um die gleiche Menge sehr viel günstiger zu haben wäre.
October 15, 2025 at 8:24 AM
Aber dann könnte man doch politisch direkt diese Ziele fordern und zur Abstimmung stellen, anstatt den sachfremden Umweg über das CO2 zu gehen? Diese Ziele mögen alle sinnvoll sein, aber dann müssten sich dafür auch Mehrheiten finden lassen, und es wäre nur fair, direkt darüber abstimmen zu lassen.
October 15, 2025 at 7:16 AM
Einverstanden. Ich bin nur der Meinung, dass ökonomisch offensichtlich unsinnige Aktionen wie die in Hamburg ein Scheitern des ETS noch wahrscheinlicher machen, weil sie politisch den Kräften in die Karten spielen, die mit dem Thema "Klimaschutz" sowieso nichts anfangen können.
October 15, 2025 at 7:10 AM
Ich stimme zu. Aber doch wenigstens an ökonomischer Vernunft, oder nicht? Diese Maßnahme ist nicht vernünftig. Sie erreicht entweder ein gegebenes Ziel zu höheren Kosten als nötig, oder sie erreicht zu gegebenen Kosten weniger von dem Ziel als möglich. Hamburg verschwendet einfach Ressourcen.
October 15, 2025 at 6:56 AM
... auszugleichen, den die Nichtzahler schuldig bleiben. Übertragen auf den Fall hier wären die verpflichteten Kunden die Einwohner HHs, auf deren Kosten sich andere Kunden des Supermarktes kostenlos mit Lebensmitteln eindecken könnten. Würden Sie sich als Hamburger nicht vera*scht vorkommen? (2/2)
October 15, 2025 at 6:42 AM
Die Analogie ist schlecht, weil es im ETS-System im Unterschied zum Supermarkt regelkonform vorgesehen ist, dass andere das CO2 ausstoßen können, das ich nicht ausstoße.

Das wäre für ihr Supermarktbeispiel ungefähr so, als wenn andere Kunden dazu verpflichtet würden, den Betrag... (1/2)
October 15, 2025 at 6:42 AM
Und zack – schon wieder hat die AfD netto ein paar zehntausend Stimmen mehr. (3/3)
October 15, 2025 at 6:24 AM
... wenn es umgesetzt würde, _noch_ wahrscheinlicher an die Macht kommen werden, weil die Maßnahme eine intellektuelle Beleidigung darstellt und sich selbst wohlmeinende Menschen, die sich Sorgen über das Klima machen, vera*scht vorkommen müssen. (2/3)
October 15, 2025 at 6:24 AM
Ich teile Ihre Skepsis an den politischen Überlebenschancen des ETS II, wenn CO2 erst einmal anfängt, richtig teuer zu werden. Aber mit Aktionen wie der in Hamburg sorgt man nur dafür, dass das System _noch_ schneller an sein Ende kommt, weil die Kräfte, die es abschaffen wollen (= AfD)..., (1/3)
October 15, 2025 at 6:24 AM