Stefan Schmauch
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Stefan Schmauch
@flurweise.bsky.social
Frei sein: keine Ängste, keine Hoffnungen.
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Die "Bodenschätzung" ist eine Methode zur Bewertung der natürlichen Ertragsfähigkeit von landwirtschaftlich nutzbaren Flächen. Umfang, Zweck, Begriffe, Vorgehensweise und Verfahrensabläufe sind im Bodenschätzungsgesetz (BodSchätzG: www.gesetze-im-internet.de/bodsch_tzg_2... ) beschrieben.
Da hätte ich weitere Vorschläge:

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Vielleicht flauschig, vielleicht auch stachelig?
Der Mikrokosmos unter unseren Füßen.
February 4, 2026 at 5:43 PM
Vielleicht flauschig, vielleicht auch stachelig?
Der Mikrokosmos unter unseren Füßen.
February 4, 2026 at 3:28 PM
Wirkt zumindest flauschig: Aufnahmen aus dem Mikrokosmos unter unseren Füßen.
February 4, 2026 at 3:23 PM
Großmaßstäbig - Böden des Jahres (2005-2026) - hauptsächlich im deutschsprachigen Raum und weltweit.
Klein(st)maßstäbig - Böden in einer Gemarkung im oberen Rheintalgraben (ORG) - hier wir hessisch gebabbelt, oder so...
February 4, 2026 at 6:07 AM
Herrje, "Akina" ist - auch für Allmen - unwiderstehlich. Bin gespannt, wohin diese "Gemengelage" führt.
February 3, 2026 at 7:46 PM
Dilemma:
Bodenbearbeitung reduzieren, vor allem auf den Pflug verzichten, um Erosion und Verschlämmung zu vermeiden sowie Kraftstoff und Arbeitszeit zu sparen
vs.
Beikräuter und vor allem Gräser bekämpfen sowie Saatbett für Direktsaat erstellen.

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Die BODENSTRUKTUR kann durch Reduzierung der Bodenbearbeitung und durch den Verbleib großer Mengen an Ernteresten auf den Ackerflächen gefördert werden. Dabei nimmt die Regenwurmaktivität zu. Dann kommt es auch bei Hangneigung und heftigen Regenfällen nicht zu Erosionen.
February 1, 2026 at 4:48 PM
Prof. Dr. Johann Zaller von der @bokuvienna.bsky.social hat 2018 (?) zu "Glyphosat u. Bodenleben" veröffentlicht, dass tiefgrabende Regenwürmer ihre Aktivität stark reduzieren u. horizontal grabende Regenwürmer die Zahl ihrer Nachkommen halbieren.
February 1, 2026 at 4:36 PM
Im 2. Teil seiner Ulbricht-Biographie beschreibt @ilkokowalczuk.bsky.social den Versuch von Hermes, mit der CDU am Aufbau der frühen DDR mitzuwirken. Der unbeugsame Mann wird aber schnell von der DDR-Führung und der sowjetischen Besatzungsmacht ins Abseits gestellt und zur Flucht genötigt.
February 1, 2026 at 5:54 AM
Nach Monaten Haft kommt er frei, steht aber vor dem Nichts. Er verliert 2 Söhne, ein 3. Sohn gerät in sow. Kriegsgefangenschaft. Nach dem Attentat 1944 wird er erneut verhaftet und vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Das Urteil wird nicht vollstreckt, er wird von der Roten Armee befreit.
February 1, 2026 at 5:49 AM
Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten begann im März 1933 die "Gleichschaltung" auch in der Landwirtschaft. Nur die "christlichen Bauernvereine" leisteten anfänglich Widerstand, der aber durch die Verhaftung von Andreas Hermes gebrochen wurde.

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February 1, 2026 at 5:46 AM
In der Führung der "Grünen Front" (Zusammenschluss von Agrarverbänden) ist er ein geschickter Taktierer, der versucht, die inneren Gegensätze in der Landwirtschaft auszuräumen und den Ausgleich zu anderen Interessengruppen sucht. In den 30er Jahren schwenkte auch er auf Fundamentalopposition um.
February 1, 2026 at 5:43 AM
Dr. Andreas Hermes, Verbandspräsident (christl. Bauernvereine u. Raiffeisen-Genossenschaften) sowie Reichsminister (Zentrumspartei) in den 20er Jahren vertrat in der Weimarer Republik konstruktiv die Interessen der Landwirtschaft.

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February 1, 2026 at 5:40 AM
Danke für den Hinweis auf diese differenzierte Darstellung.
Die "gesamtdeutsche" Verbreitung der Anbindung hat mich in der Tat überrascht (vor allem Sachsen und auch Mecklenburg Vorpommern - ich bin von einem westdeutschen Phänomen ausgegangen).
January 30, 2026 at 3:07 PM
Vermutlich die Klein- und einige Mittelbetriebe in Süddeutschland, die wegen fehlender Hofnachfolge vor der Betriebsaufgabe stehen.
Paradox: Diese Betriebe entsprechen den "romantischen" Vorstellungen von Landwirtschaft. Die Großbetriebe mit Laufstall werden als "Massentierhaltung" wahrgenommen.
January 30, 2026 at 11:53 AM
Meine Variante dieses Themas sah ganz anders aus:
January 30, 2026 at 11:17 AM
Bei Neuanlagen bzw. Wiederbestockungen werden in teils erheblichem Umfang Fremdmaterialen auf oder in die Weinbergsböden eingebracht.
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Bodenprofil unter weinbaulicher Nutzung. Rigosol (YY) oder Pararendzina (RZ) nach KA5.
Bestätigt meine Vorurteile, die ich gegen diese Nutzung habe. In 50 cm findet sich "bunter Schiefer", der eingearbeitet (entsorgt) wurde. Der Unterboden wird allerdings noch (mäßig bis schwach) durchwurzelt.
January 30, 2026 at 6:27 AM
Der Boden des Jahres 2026 ist der Archivboden.
Auch Weinbergsböden können Archive der Bodenentstehung, sowie Zeugen einer erheblichen Beeinflussung durch den Menschen sein. Er war Boden des Jahres 2014.

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January 30, 2026 at 6:13 AM
Im Weinbau gehört die Aufschüttung von Boden zum Standard (insbesondere bei Flurbereinigungsverfahren). Der Bodenauftrag wird mit "Erosionsersatz" begründet. Es sollte die Regel gelten: "Gleiches zu Gleichem". Trotz Bodenschutzgesetz werden aber noch "Sünden" begangen.
bsky.app/profile/flur...
January 30, 2026 at 6:08 AM
In 1 Gramm Boden können bis zu 1 Milliarde lebender Organismen (Pilzgeflechte, Mikroben, Bakterien u. a.) enthalten sein. Die Lebewesen zersetzen das organische Material, wie den anfallenden Streu (Mineralisierung), oder sie bilden organische Abbauprodukte (Humifizierung).
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Huminstoffe und nicht humifizierte org. Substanz haben Einfluss auf die Gefügestabilität. Basenzustand und biologische Aktivität sind von Bedeutung. Gefügestabilität und -dynamik sorgen für die Infiltration von Niederschlägen. Der Humusgehalt ist wichtig, die Regenwurmaktivität ist aber wichtiger.
January 28, 2026 at 3:34 PM
Großartiges Sachbuch: "Drecksarbeit"
Nicole Ottawa und Oliver Meckes zeigen mit tollen Fotos den Mikrokosmos im Boden. In zehn Kapiteln werden faszinierende Lebensformen vorgestellt. Veronika Straaß und Claus-Peter Lieckfeld erläutern die fantastischen Bilder.
January 28, 2026 at 3:31 PM
Und dann hat er doch anders gehandelt. Insbesondere die "ostelbischen" Großgrundbesitzer waren daran nicht unbeteiligt.

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Die Agrarverbände der Weimarer Republik hatten eine reaktionäre Orientierung. Der "Agrarpolitsche Apparat" der NSDAP konnte deshalb deren Mitglieder in die eigenen Reihen integrieren. Vor allem die Großgrundbesitzer haben bei Reichspräsident Hindenburg für eine Kanzlerschaft Hitlers interveniert.
January 27, 2026 at 1:44 PM
In Südhessen ist man Schnee (auch) nicht mehr wirklich gewohnt.
January 27, 2026 at 10:54 AM
Vermutlich spielen einerseits der defizitäre Wasserhaushalt sowie die steigenden Temperaturen eine Rolle, auf der anderen Seite vielleicht Stilllegungen und Qualitätsbestrebungen, die durch niedrigere Erträge realisiert werden sollen. Deshalb ergeben sich große Unterschiede zu den Siebzigern.
January 27, 2026 at 7:10 AM
Zwei (eigentlich drei) Arbeitstiere im Einsatz.
"Tierische Anspannung" Bodenbearbeitung mit Zugochsen.
Vor gut 40 Jahren (also im letzten Jahrtausend) im Süden Brasiliens:
January 27, 2026 at 5:21 AM
Werter Prof. Dr. Finger, meine Fremdsprachenkompetenz und meine Landeskenntnisse sind nur mäßig: Rot bis Orange - starke Rückgänge der Erträge; Gelb bis Grün - stabile oder steigende Erträge. Warum ist das so? Naheliegend wegen der Häufung im Süden --> Klima? Vermutlich aber unterkomplexe Erklärung?
January 26, 2026 at 6:55 AM