Wolfgang Scherreiks
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Wolfgang Scherreiks
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Schriftsteller. 👉Mein Roman GOLDBERG erscheint im März 2026👈 bei #kuljapublishing Instagram: https://www.instagram.com/wolfgang_scherreiks/
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Treffen mit Verlegerin Julia Kulewatz von #kuljapublishing am Verlagsstand auf der Leipziger Buchmesse. Hier gibt es wunderbar gestaltete Literatur und Poesie zu entdecken. (Und im nächsten Jahr auch meinen Roman #GOLDBERG.)
#lbm2025
Reposted by Wolfgang Scherreiks
Clarice Lispector in a letter:

“You need to know that you already are a writer… What I wish for you is to be known and admired only by a delicate but large group of people spread across the world. I hope that you never attain cruel popularity because [it] invades the sacred intimacy of our hearts.”
November 27, 2025 at 6:15 PM
»Schaut man rein auf die Korrektheit der Antworten, beinhaltet ChatGPT zu 51,5 Prozent, Copilot zu 45,4 Prozent, Gemini zu 50 Prozent und Perplexity zu 45,7 Prozent wesentliche Fehler oder Ungenauigkeiten.« www.tagesschau.de/wirtschaft/d...
Warum Künstliche Intelligenz nicht als Suchmaschine taugt
Die Hälfte der Deutschen verwendet mittlerweile ChatGPT & Co. als Google-Ersatz. Gleichzeitig arbeiten auch die klassischen Suchmaschinen immer mehr mit KI. Warum das ein Problem ist. Von Till Bücker.
www.tagesschau.de
November 27, 2025 at 10:07 AM
Mein Reden: Statt sich mit bildungsbürgerlichem Ekel abzuwenden, okkupiere die Trends und mache etwas Vernünftiges (resp. Wahnsinniges) draus. Und seien es Verweise auf das längst Geschriebene. Saisonal wäre jetzt natürlich der bessere Starttermin als im Frühjahr. Egal, here comes… Dark Adult!
November 27, 2025 at 8:13 AM
»…walk on air against your better judgement.« Seamus Heaney
November 27, 2025 at 7:22 AM
@yoonkim.bsky.social Are you back on Bluesky? 🙂 Unfortunately, X doesn't match my aesthetic sense… ⛱️
November 27, 2025 at 7:21 AM
»…The right sort of Bed
(If you see what I mean)
Is a Bed that might
Be a Submarine…«

Sylvia Plath, Das Bett-Buch. Mit Bildern von Rotraut Susanne Berner. Übersetzt von Eva Demski. #frankfurterverlagsanstalt
November 25, 2025 at 3:05 PM
Die Times Literary Supplement legt uns in ihrer aktuellen Ausgabe den 1296 Seiten starken Band »The Poems of Seamus Heaney« ans Herz. Den gibt es derzeit für etwas unter 50 Euro. Die einzige Frage, die also bleibt: Von wem wünsche ich mir den Band zu Weihnachten?
November 23, 2025 at 9:58 AM
Nature Writing ist Deutschland eine todernste, heilige Angelegenheit. Thesen werden mit Geboten verwechselt. Die naheliegende ironische Distanz zum hybriden Genre, in dem das Menschentier permanent Natur erfindet und mitunter für andere Tiere spricht, gilt als Blasphemie. ⛱️
November 21, 2025 at 7:47 PM
1/2 »Die Toten« von James Joyce hatte mir mein Bruder zum fünfzehnten Geburtstag in die Hand gedrückt. »Damit du zu den Lebenden gehörst«, versprach er so sicher, als wisse er um ein geheimes Lebenshemmnis, nach dem ich mich dann auch schuldbewusst… [+]
November 21, 2025 at 7:34 PM
»The custom of telling stories round the fire on Christmas Eve is dying out, like letter-writing and all the amateur domestic arts of the last century. Our stories are told us by professionals and broadcast to thousands by the printing machine. We give our letters to a dictaphone or a stenographer.
November 21, 2025 at 7:32 AM
»Die einzige Wirklichkeit ist die Erinnerung. Aber die Erinnerung ist eine Erfindung.«
Manoel de Oliveira
November 20, 2025 at 10:08 AM
Once upon a time in England…
November 19, 2025 at 5:54 PM
»Niemand kann sagen, wo ein Buch herkommt; am wenigsten derjenige, der es geschrieben hat. Bücher werden aus Unwissenheit geboren, und wenn sie nach ihrer Niederschrift weiterleben, dann nur durch das, was unverständlich an ihnen ist.«
Paul Auster, Leviathan
November 17, 2025 at 7:28 AM
KI wieder mal, zu Wolfgang Scherreiks: »Seine Texte befassen sich oft mit tiefgründigen Themen und er ist auf verschiedenen sozialen Medien aktiv, wo er Einblicke in sein Schriftstellerleben gibt.«
November 14, 2025 at 1:46 PM
1/2 SCHREIBEN.»Ja, das Schreiben habe immer etwas mit dem Tod zu tun, sie sei nicht die Erste, die diese Feststellung mache, ein Gemeinplatz, aber es sei stets ihre Überzeugung gewesen, dass die Arbeit am Schreibtisch, werde sie ernsthaft betrieben, …[+]
November 13, 2025 at 7:27 AM
1/2 »Nulla dies sine linea. Schreiben ist meine Gewohnheit, und außerdem ist es mein Beruf. Lange hielt ich meine Feder für ein Schwert: nunmehr kenne ich unsere Ohnmacht. Trotzdem schreibe ich Bücher und werde ich Bücher schreiben; das ist nötig; das ist trotz allem nützlich… [+]
November 12, 2025 at 5:50 AM
Ich stelle fest, auf FB führt das Wort »Rezension« in die algorithmisch bedingte Unsichtbarkeit. ⛱️
November 11, 2025 at 8:11 AM
»Wenn ich in der Sprache denke, so schweben mir nicht neben dem sprachlichen Ausdruck noch ›Bedeutungen‹ vor; sondern die Sprache selbst ist das Vehikel des Denkens.« Ludwig Wittgenstein
November 10, 2025 at 8:23 AM
1/2 »Warum schreibt ein Dichter? […] Weil es ihm Spaß macht, sich etwas auszudenken; oder weil solche Vorstellungen, Bilder, von ihm Besitz ergreifen, daß er sich erst beruhigen kann, wenn er sie niedergeschrieben hat; oder weil er sich mit Fragen…
November 9, 2025 at 8:39 AM
REZENSION. Für das #ND habe ich »Beim Anschüren des Eisvogels« von Leonhard F. Seidl besprochen. #naturewriting www.nd-aktuell.de/artikel/1195...
Leonhard F. Seidl: Grenzgänger im Gelände
Ein See ist »fischförmig« und der Wald verdunkelt sein Wasser »bis zu den Kiemen«: Leonhard F. Seidel will über verschriftlichte Naturerfahrung die Welt verändern, er nennt es die »naturkulturelle Rev...
www.nd-aktuell.de
November 8, 2025 at 9:39 AM
»Solange auch nur ein Mensch daran glaubt, gibt es keine Geschichte, die nicht wahr sein kann.« Paul Auster
November 7, 2025 at 8:26 AM
Yes, sometimes I am also into »serpentine succubi, a child eating wolf-monster, the Queen of Sheba and a host of vampires« …
November 5, 2025 at 7:20 AM
Ich war heute in der Berliner Staatsbibliothek und habe mir fast alle Bände des »Todesarten«-Projekts von Ingeborg Bachmann entliehen. Da komme ich ja vom ersten Satz an »Stadt ohne Namen« / Der Kommandant (und etwas sehr an Kafka erinnernd) nicht mehr von los. Wird bestimmt Mitternacht… ⛱️
November 3, 2025 at 5:48 PM
»Die Konvention ist - wie die Metapher - nicht tot, aber sie ist immer am Sterben. Deshalb versucht der Künstler stets, sie zu überlisten.« James Wood
November 3, 2025 at 11:09 AM
»Als besondere Bedingung gelingenden literarischen Schreibens bezeichnet Kafka … in einem großen Brief an Max Brod, …, die programmatische Entfernung vom eigenen Ich. «Nicht Wachheit», so bemerkt er, sondern «Selbstvergessenheit» sei «erste Voraussetzung des Schriftstellertums»
Peter-André Alt
November 2, 2025 at 9:42 AM